1. Geschieden und Heiß


    Datum: 09.07.2026, Kategorien: Reif

    ... Partnerin?"
    
    „Nein, im Moment nicht und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben!"
    
    „Ach, da ist wohl einer enttäuscht worden?", fragte sie und ich sah sie erstaunt an: „Ja, warum wissen Sie das?"
    
    „Na, wenn ein so ansehnlicher Mann wie Sie keine Freundin hat, ist er entweder schwul oder enttäuscht. Schwul sind sie nicht?", und als ich den Kopf schüttelte, fragte sie nach: „Na, dann erzählen sie!"
    
    Das tat ich wirklich, obwohl es sonst überhaupt nicht meine Art ist, mein Privatleben vor Fremden auszubreiten. Sie konnte gut zuhören und als ich fertig war, nickte sie traurig. „Ja, das Leben ist oft ziemlich ungerecht. Aber für Sie gibt es sicherlich noch die Richtige! Darauf trinken wir. Ich bin übrigens Bärbel!"
    
    „Prost, ich heiße Peter!"
    
    Wir stießen an und dann entstand eine merkwürdige Pause. Wir dachten offenbar beide an das Gleiche und ich fasste mir ein Herz: „Bruderschaft?", fragte ich, obwohl mir das eigentlich nicht zustand, aber sie nickte. „Ja, gerne."
    
    „Mit allem Drum und dran?"
    
    „Wenn schon, denn schon!"
    
    Also umrundete ich den Tisch, sie stand auf und wir verschränkten die Arme, wie es Brauch ist. Während wir an den Gläsern nippten, sah sie mir tief in die Augen und dann, als sich unsere Gesichter näherten, spürte ich ihre freie Hand im Nacken. Sie zog mich zu sich und drückte ihren Mund ganz fest auf meinen. Dabei bewegte sie die Lippen, als wollte sie an meinen knabbern, und öffnete sie sogar ein wenig. Eigentlich hätte ich den Kopf ...
    ... zurückziehen sollen, denn die Zeit für einen Bruderschaftskuss war längst vorbei, aber einerseits war da ihre Hand und anderseits spürte ich eine kecke Zungenspitze, die Einlass begehrte. Natürlich war ich von dieser Attacke überrascht, aber ich bin auch nur ein Mann und wenn eine hübsche, einsame Frau mich so küssen will, kann ich sie ja wohl nicht zurückstoßen. Kurzum, es artete aus, wir küssten uns lange und leidenschaftlich und ihre Zunge pflügte durch meinen Mund, dass mir Hören und Sehen verging.
    
    Plötzlich aber nahm sie die Hand weg und stieß mich zurück. Völlig außer Atem keuchte sie: „Entschuldige Peter, ich habe die Beherrschung verloren. Das wollte ich nicht!"
    
    Ich stellte mein Glas auf den Tisch und fragte: „Wirklich nicht?"
    
    Sie schüttelte verzweifelt den Kopf: „Es ist so lange her, dass mich jemand geküsst hat. Ich weiß gar nicht mehr, wann das war!"
    
    Also nahm ich ihr das Glas weg, platzierte es neben meinem und griff nach ihren Händen: „Noch mal?"
    
    „Nein, nein, was wirst du bloß von mir denken?" Sie wich weiter zurück.
    
    Lächelnd trat ich auf sie zu: „Ich denke, dass der Kuss sehr schön war. Komm her!"
    
    Noch einmal griff ich nach ihr. Diesmal gelang es und ich zog sie an mich. Mit großen Augen starrte sie mich an: „Ehrlich?", fragte sie, aber statt einer Antwort presste ich einfach meine Lippen auf ihren Mund und Sekunden später hatte sie sich ergeben und wieder trafen unsere Zungen aufeinander. Diesmal dauerte es noch länger. Sie hatte ihre Arme in ...
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