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Neue Begegnung
Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... vorsichtig, als sie sich gegenüber hinsetzte. Verena nickte nur. Kein Lächeln. Ihre Augen vermieden den direkten Blick. „Du hast nicht gut geschlafen?", versuchte er es weiter. Sie zuckte die Schultern. Strich sich eine feuchte Haarsträhne aus dem Gesicht. „Geht so." Er schob ihr die Kanne hin. „Kaffee?" „Hab schon", sagte sie knapp, obwohl ihre Tasse leer war. Die Stille dehnte sich. Nur das Klirren des Bestecks, das Knacken eines Brötchens. Sebastian wirkte angespannt, vorsichtig. „Verena... irgendwas ist komisch. Hab ich... war irgendwas vorhin nicht okay?" Sie schluckte. Sagte erst nichts. Dann: „Du bist heute früh aufgewacht und hast dir genommen, was du wolltest. Ohne zu fragen." Sein Gesicht wurde blass. Er senkte den Blick. Dann schaute er wieder hoch - und in ihren starren Ausdruck. „Du hast mich benutzt, unabgesprochen." Verena schossen Tränen in die Augen. „Ich dachte... ich hätte gespürt, dass du willst." „Ich weiß. Und das ist vielleicht das Problem." Stille. Sebastian atmete tief durch. „Es tut mir leid. Wirklich. Ich hätte... ich hätte fragen sollen." Sie nickte. Es war kein Vorwurf, nur eine Feststellung. „Manchmal bin ich zu gut im Funktionieren", sagte sie leise. „Das ist nicht deine Schuld. Aber ich muss anfangen, mir das einzugestehen. Und du musst lernen, genauer hinzuschauen. Nicht nur, wenn ich lache." Er wirkte getroffen. Nicht beleidigt. Er wirkte - ehrlich erschüttert. „Willst du gehen?", ...
... fragte er. Sie schüttelte den Kopf. „Nein. Ich will reden. Aber nicht jetzt. Nicht mit vollem Mund und warmem Brötchen." „Okay", sagte er. „Ich bin da. Wenn du bereit bist." Verena stand auf. Nahm ihre Tasse, ging zum Fenster. Ihr Blick fiel auf die Berge. Grün, ruhig, sonnig. „Ich brauche nur ein bisschen Platz." Sebastian nickte. Blieb sitzen. Rührte seinen Kaffee um, ohne zu trinken. WhatsApp-Chat | Sonntag, 09:21 Uhr Verena sitzt auf dem Klo Caro: Und? Wie war's beim Frühstück? Hat er kapiert, was Sache ist? Verena: Ich glaub... ja. Ich war ruhig. Aber klar. Hab ihm gesagt, dass das heute Morgen für mich nicht okay war. Dass er mich nicht benutzen kann, ohne zu fragen. Caro: Und? Verena: Er war erst ganz still. Hat mich dann angesehen, wie ein Kind, das beim Mogeln erwischt wurde. Meinte nur: „Ich dachte, es sei schön für dich." Und dann: „Es tut mir leid, wenn ich was falsch gemacht hab." Caro: Oha. „Schön für Dich". Irre Aber sonst nicht defensiv? Kein „war doch nix" oder so? Verena: Nein. Eher getroffen. Vielleicht sogar beschämt. Aber auch... irgendwie ratlos. Als hätte er nicht gecheckt,wie viel das mit mir gemacht hat. Caro: Das tun die meisten Männer nicht, wenn sie nicht aktiv zuhören. Aber du hast's gesagt. Du hast den Raum gehalten. Ich bin stolz auf dich. Verena: Ich fühl mich trotzdem leer. Weil ich nicht weiß, ob das wirklich ankommt. Oder ob er sich ...