1. Neue Begegnung


    Datum: 10.07.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... Karaffe.
    
    „Darf ich Ihnen eins eingießen?"
    
    Er hob die Hand. „Das kann ich schon selber."
    
    Sein Tonfall war weich. Aber bestimmt. Er nam ihr das Glas aus der Hand. Ihre Finger berührten sich. Kurz. Warm. Ihre Wangen erröteten. Sie hasste das an sich - dass man ihr die Aufregung immer ansah.
    
    Sie sprachen über das Projekt. Wirklich. Zahlen, Möglichkeiten, Abläufe. Er machte Notizen, nickte oft. Aber Verena spürte: Das ist nicht das Thema.
    
    Die Spannung baute sich langsam auf. In seinen Blicken, seinem Lächeln, seiner Körperhaltung. In ihren eigenen Gesten. Ihren erröteten Wangen. Der Art, wie sie sich öfter als nötig durch den Pony strich. Und manchmal unbewusst auf einer Haarsträhne kaute - ein Tick, der sie verriet, wenn es ihr zu heiß wurde.
    
    Irgendwann unterbrach sie den Strom an Argumenten. Sie fasste sich ein Herz.
    
    „Was machen wir hier eigentlich, Herr W.?"
    
    Er hielt inne. Blinzelte. Legte den Stift beiseite. Atmete durch.
    
    „Ich weiß es nicht genau", sagte er leise. „Ich glaube... ich wollte Sie einfach wiedersehen."
    
    Stille.
    
    „Sie faszinieren mich. Schon bei unserem ersten Treffen. Ihre Ruhe. Ihre Stimme. Und wie Sie sich gefangen haben, als Sie ins Stocken gerieten. Das war... beeindruckend."
    
    Verena lächelte. Errötete erneut. Sagte nichts.
    
    „Darf ich... Du sagen?"
    
    „Ja", flüstert sie.
    
    „Ich bin Sebastian."
    
    „Verena."
    
    Er nickte, als hätte er den Namen schon hundertmal gehört.
    
    „Ich hab oft an dich gedacht. Mehr als beruflich ...
    ... angemessen war."
    
    „Ich weiß", sagte sie. Ihre Stimme war kaum hörbar.
    
    Er durchbrach die Verlegenheit. „Gehen wir zusammen etwas essen?"
    
    Sie nickte. Diesmal zögernd. Aber mit offenem Blick.
    
    Draußen war es dunkel, als sie das Gebäude verlassen. Der Parkplatz war leer. Aber irgendetwas war zwischen ihnen jetzt... voll.
    
    Vorspiel
    
    Als sie gemeinsam vor dem Firmeneingang ankamen, entstand ein kurzer Moment der Unsicherheit.
    
    „Der weiße ist Dein Wagen, oder?" fragte Sebastian.
    
    Verena nickte. „Ja. Aber..."
    
    „Wenn du magst, lässt du ihn einfach stehen. Ich fahr dich später zurück. Ist doch ohnehin auf dem Weg."
    
    Sie zögerte. Ein Teil von ihr wollte die Unabhängigkeit behalten. Der andere Teil wusste, dass sie längst entschieden hatte. „Okay", sagte sie leise. „Wenn's wirklich kein Umweg ist."
    
    „Kein bisschen."
    
    Sie stiegen in seinen Wagen. Schwarz, elegant, diskret. Innen duftete es nach Leder und irgendeinem unaufdringlichen Parfum, das sofort ihre Sinne umnebelte. Er fuhr ruhig, die Hand locker am Lenkrad. Kein Smalltalk. Nur Musik - leiser Jazz, der wie durch Zufall den Ton für den Abend vorgab.
    
    Das Restaurant, das Sebastian auswählte, lag abseits, in einer ruhigen Seitenstraße, eingebettet zwischen einer Buchhandlung und einem kleinen Blumenladen. Ein Ort, den man nur kannte, wenn man ihn kannte. Die Fenster waren milchig, das Licht darin warm, golden, schmeichelnd.
    
    Im Restaurant bekamen Sie einen Tisch für zwei. Etwas abseits, in einer kleinen Nische. ...
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