1. Besser zuhören (Teil 1)


    Datum: 18.07.2026, Kategorien: Schamsituation

    Dies ist die erste Geschichte die ich hier veröffentliche. Sie ist völlig frei erfunden und alle Personen sind fiktiv. Die Geschichte ist durch einige Bilder und Geschichten dieser Seite inspiriert. Ich hoffe sie gefällt auch. Ob es weitere Teile geben wird, mache ich von eurem Votum abhängig!
    
    Mein Name ist Jessi und ich möchte euch von einem Erlebnis aus dem letzten Jahr erzählen, welches sich für immer in mein Gedächtnis eingebrannt hat.
    
    Es war ein wunderschöner Samstagvormittag im Sommer. Die Sonne schien schon seit dem frühen Morgen am wolkenlosen Himmel.
    
    Ich war erst bei Sonnenaufgang von einer Party nach Hause gekommen und noch sehr müde, als die Hausarbeit meiner Mutter mich aus dem Bett und sogar aus dem Haus vertrieb.
    
    So nackt wie ich mich vor wenigen Stunden ins Bett gelegt hatte, schlurfte ich aus dem Zimmer und die Treppe hinunter. Am unteren Ende der Treppe hielt ich kurz vor dem kleinen Spiegel mit Ablage und blinzelte hinein. Die Partynacht war mir noch immer ins Gesicht geschrieben. Tiefe Augenringe zeugten von dem deutlichen Schlafdefizit. Meine langen Haare waren noch immer von der Nacht zu französischen Zöpfen gebunden, nur ein paar Härchen waren zu bändigen. Ich war froh mich darum nicht weiter kümmern zu müssen, griff mir meine Sonnenbrille und schlenderte matt in Richtung Terrassentür.
    
    Das dröhnende Geräusch des Staubsaugers verstummte und die Stimme meiner Mutter drang gedämpft in meinen Kopf.
    
    „Guten Morgen Schatz. Hab ich dich ...
    ... geweckt? Tut mir leid.“ Die weiteren Worte verschwammen in einem Schleier aus Müdigkeit und Restalkohol. Ich sah, dass sich der Mund meiner Mutter bewegte und ein Rauschen in ihrer Stimmlage zog durch meine Ohren, ohne auch nur ein Wort zu verstehen. Ihr Blick war es schließlich der mir verriet, dass sie eine Reaktion erwartete. Ich brummte kurz bestätigend, während ich mit dem Kopf nickte.
    
    Nacktheit ist in unserer Familie noch nie ein Thema gewesen. Wir kennen uns alle Nackt. Meine Eltern, insbesondere meine Mutter ist ein echter Freigeist und scheut sich auch nicht, sich „öffentlich“ unbekleidet zu zeigen. Schon mehrfach hat sie bei Sommerurlauben an der Ostsee nackt am Textilstrand gelegen oder beim Wandern in den Bergen ein spontanes Bad im Bergsee genommen - natürlich Textilfrei. Dabei störte es sie nicht, wenn fremde Menschen oder auch Urlaubsbegleitungen sie so sahen. In gewisser Weise habe ich diese Unbekümmertheit auch übernommen, allerdings nur vor meinen Eltern.
    
    Zu gern nutzen wir unsere kleine Sauna im Garten gemeinsam oder liegen nackt in der Sonne. Oben ohne am Strand ist für mich auch kein Problem, aber mehr müssen fremde Menschen von mir nicht zu sehen bekommen. Glücklicherweise ist unser Haus am Ende einer Sackgasse gelegen. Zu zwei Seiten schließt ein großes Naturschutzgebiet an. Auf der anderen Seite des Gartens schließt das Grundstück meiner Oma an. Oma Bärbel wohnt dort seit dem Tod meines Opas allein in einem kleinen Bungalow. Bei diesen Temperaturen ging ...
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