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Besser zuhören (Teil 1)
Datum: 18.07.2026, Kategorien: Schamsituation
... meinem Gesicht, bevor ich mich wieder auf die Liege sinken ließ und nach wenigen Augenblicken erneut in einem tiefen Schlaf versank. Diesmal holte mich ein sanftes Rütteln langsam zurück in die Welt. Die Stimme meiner Mutter drang an mich heran und dann wurde meine Sonnenbrille hochgeschoben. Ich blinzelte, konnte aber gegen die Sonne nur die groben Umrisse meine Mutter erkennen. Ansonsten war ich geblendet von der Sonne in meinem Gesicht. Der Kopf meiner Mutter schob sich vor die Sonne und ihr fragendes und leicht verärgert wirkendes Gesicht wurde erkennbar. Wortfetzen und vereinzelte Worte ohne Zusammenhang drangen an mich heran. Ich hatte keine Ahnung, was sie von mir wollte, nickte aber trotzdem, um sie zu besänftigen. „Na gut. Kein Problem.“, war das Erste, was ich wieder verstehen konnte. „Dann komm, es wird Zeit.“, forderte meine Mutter mich liebevoll auf und hielt mir ihre Hand hin. Noch immer ganz verschlafen nickte ich und griff nach der Hand. Weiterhin zu keinem klaren Gedanken fähig schlüpfte ich in meine Schuhe und ließ mich von meiner Mutter hinter sich herziehen. Die Sonne blendete mich und nahm mir die Orientierung. Gepaart mit der Verwirrung, die mich noch immer aufgrund des mangelnden Schlafes umnebelte, nahm ich nicht wirklich wahr, wohin wir gingen. Ich nahm an wir gingen auf unser Haus zu. Die ersten Umrisse, die ich erkannte, bestätigten meinen Verdacht. Ich hatte keine Ahnung wie spät es mittlerweile war, aber es musste bereits Mittag oder ...
... früher Nachmittag sein. Ich war noch so verschlafen, dass ich nicht einmal auf die Idee kam zu hinterfragen, wofür es Zeit wurde oder wohin wir gingen. Ich zog meine Sonnenbrille wieder auf, als ein Schatten sich über uns legte. Erneut sah ich nichts, diesmal jedoch, weil meine Augen sich nicht schnell genug von der gleißenden Sonne auf die Kombination aus Schatten und Sonnenbrille umstellen konnten. Ein leises Quietschen war alles, was ich vernahm. Dann war der Schatten so schnell gegangen, wie er gekommen war. Noch immer hielt meine Mutter meine Hand und führte mich, ohne dass ich ihr einen Widerstand bot. Sie zog etwas an meiner Hand und gab mir so das Zeichen neben ihr zu gehen. Ich machte zwei schnelle Schritte und ging nun an ihrer Seite, Hand in Hand. Noch immer war mir weder klar wohin wie gingen noch wo wir waren. Lichtblitze zuckten stattdessen vor meinen Augen und ich blinzelte ausgiebig hinter meiner Sonnenbrille, um sie loszuwerden. „Hallo Frau Schlüter“, hörte ich meine Mutter fröhlich rufen und mein Herz setzte kurz aus. Mein Körper ging in den Alarmmodus und plötzlich wurde alles klar und deutlich um mich herum. Frau Schlüter ist die Nachbarin von Gegenüber. Ihr Haus grenzt im 90 Gard Winkel an das Grundstück meiner Oma. Frau Schlüter stand in ihrem Vorgarten und wühlte in der Erde herum. Die rüstige Rentnerin trug dabei wie üblich eine lange Schürze und darunter ein geblümtes Kleid mit kurzen Ärmeln. Sie winkte mit ihren orangenen Handschuhen fröhlich ...