1. Anale Freuden in den Alpen 02


    Datum: 21.07.2026, Kategorien: Anal

    ... dann aber dagegen. In meiner Erinnerung waren es vielleicht noch fünf Minuten bis zu jenem Ort, an dem ich Lari vermutete. Dort würde sich zeigen, ob ich mit meinem Verdacht Recht hatte. Entschlossen setzte ich den nächtlichen Berglauf fort.
    
    Ich brauchte zwanzig Minuten, bis ich mit brennender Lunge und glühenden Oberschenkeln schließlich mein Ziel erreichte. Vor mir erstreckte sich eine steile Almwiese, auf der sich neben dem Pfad die dunkle Silhouette eines einsamen Heustadels abzeichnete. Lari hatte mir gestern, während wir den ersten Teil des Weges gemeinsam gegangen waren, von den aufregenden Nächten ihrer Kindheit erzählt, in denen sie und ihr Bruder in einem solchen Stadel auf dem Hof der Großeltern hatten übernachten dürfen. Vorhin beim Abstieg, als ich an dieser Hütte vorbeigekommen war, hatte ich an diese Unterhaltung denken müssen. Vielleicht war es Lari ähnlich gegangen.
    
    Während ich mich keuchend auf den Knien abstützte, um wieder zu Atem zu kommen, hoffte ich inständig, dass sich mein Bauchgefühl nicht getäuscht hatte. Nachdem sich mein Puls beruhigt hatte, ging ich auf den Stadel zu. Eigentlich war es kaum mehr als ein schlichter Unterstand, zusammengezimmert aus krummen Rundhölzern, einem verwitterten Schindeldach und einer kleinen Einstiegsluke an der Vorderseite - ein Platz, den die Bergbauern seit Generationen zum Trocknen und Lagern ihres Heus nutzten.
    
    Als ich näher kam, vernahm ich ein leises Schluchzen.
    
    »Lari?«, rief ich in die Dunkelheit. ...
    ... »Bist du das?«
    
    Es folgte keine Antwort, doch das Weinen verstummte abrupt.
    
    »Lari, ich bin's.«
    
    »Verschwinde! Lass mich alleine!«
    
    Obwohl es keine warme Begrüßung war, spürte ich doch einen Anflug von Erleichterung. Schnell zog ich mein Smartphone aus der Hosentasche und schrieb Emma eine WhatsApp, dass ich Lari gefunden hatte. Dann verstaute ich das Handy wieder, knipste die Taschenlampe an und kletterte durch die offene Einstiegsluke in den Heustadel.
    
    Im Innern ließ ich den gelblichen Lichtkegel durch den Raum schweifen. Der Stadel war fast leer. Nur ein kleiner Haufen Heu lag in einer Ecke und daneben saß Lari mit angezogenen Knien auf ihrem olivgrünen Badetuch. Sie hatte ihr Gesicht in den Händen vergraben und hob auch nicht den Blick, als ich vor sie trat.
    
    »Darf ich mich zu dir setzen?«, fragte ich vorsichtig.
    
    Lari gab keine Antwort. Immerhin kein Nein, dachte ich und ließ mich neben ihr auf den staubigen Bretterboden sinken. Und jetzt? In meinem Kopf suchte ich nach den richtigen Worten, nach einem Gesprächseinstieg, der nicht plump oder abgedroschen klang. Doch mir wollte nichts Passendes einfallen. So saß ich einfach nur da, starrte auf die Taschenlampe in meinen Händen, die das Innere des Stadels in ein gelbliches Licht hüllte, und schwieg ebenfalls.
    
    Nach einigen Minuten hob Lari den Kopf. Ihre blaugrünen Augen waren von Tränen gerötet und ihre Wangen glänzten feucht. Sie sah mich nicht an, sondern fixierte einen Punkt an der gegenüberliegenden ...
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