1. Die erste Regung


    Datum: 03.08.2026, Kategorien: Fetisch

    ... Berührung.
    
    Ich wartete. Fünfzehn Minuten. Dann zwanzig. Dann dreißig.
    
    Ich stand auf. Zog den Kittel wieder über. Und ging zurück.
    
    Der Flur war totenstill. Kein Laut, keine Bewegung.
    
    Als ich die Tür zu Zimmer 12C öffnete, war das Erste, was ich sah, die Decke. Oder besser: die Beule darunter.
    
    Sie spannte sich steil nach oben. Eine gewaltige Wölbung, so unnatürlich groß, dass ich unwillkürlich stehen blieb. Mein Mund wurde trocken. Mein Puls raste. Es war keine Fantasie mehr. Kein Bild aus einer Akte. Es war da. Jetzt. Wirklich.
    
    Er drehte den Kopf zur Seite, sah mich. Und sagte nichts.
    
    Ich schloss die Tür. Langsam. Leise.
    
    Dann drehte ich mich um. Ging zurück ins Schwesternzimmer. Nicht hastig, nicht panisch -- aber innerlich aufgewühlt.
    
    Ich setzte mich an den Tisch. Mein Blick war leer. Mein Inneres ein Sturm. Ich wusste, dass ich ihn jetzt nehmen konnte. Dass er bereit war. Dass sein Körper unter mir toben würde. Dass ich ihn in mich aufnehmen würde -- so weit ich es aushielt. Ohne Gummi. Ohne Schutz. Ohne Halt.
    
    Aber ich wusste auch, dass es nie einen Weg zurück geben würde.
    
    Ich legte die Hände auf den Tisch. Schloss die Augen.
    
    Konnte ich das wirklich tun?
    
    Teil 10 -- Vorbereitung
    
    Ich saß still im Sprechzimmer.
    
    Die Uhr tickte. Die Leuchtzeiger warfen einen feinen Schatten über den Tisch. Die Klinik war vollkommen still -- alle Kollegen schliefen oder waren in anderen Trakten. Ich war allein. Ganz allein mit dem Wissen, was nur ein ...
    ... paar Meter entfernt im Zimmer 12C auf mich wartete.
    
    Ich sah die Beule vor mir. So deutlich, als wäre sie hier im Raum. Die steile Wölbung unter der Decke. Die gespannte Haut. Die Vorstellung, wie hart er jetzt war, wie dick, wie schwer. Mein Inneres zuckte. Ich konnte es nicht leugnen.
    
    Ich wollte ihn.
    
    Aber ich hatte Angst.
    
    Nicht vor ihm -- denn er war fixiert. Aber vor mir. Vor meinem eigenen Begehren. Vor der Gier, die ich nicht mehr unterdrücken konnte.
    
    Ich stand auf. Ging langsam zum Schrank mit den medizinischen Hilfsmitteln. Es war Routine -- Desinfektionsmittel, Gleitgel, sterile Einmalhandschuhe, Thermometer, Untersuchungssonden. Ich fuhr mit den Fingern über die Reihen, mechanisch, ziellos -- bis mein Blick auf einem kleinen, versiegelten Päckchen hängen blieb.
    
    Ein Untersuchungsset für rektale Kontrollen. Für Schmuggelverdacht. Enthielt Gleitmittel, einen kleinen Metallausbreiter, sterile Tücher.
    
    Ich öffnete es nicht.
    
    Aber ich hielt es in der Hand.
    
    Und in meinem Kopf entstand ein Bild. Kein schmerzhaftes, kein brutales -- sondern ein kontrolliertes. Ein vorsichtiges. Ich stellte mir vor, wie es wäre, mich selbst vorzubereiten. Langsam. Neugierig. Nicht, um Schmerz zu ertragen, sondern um mehr zu spüren. Um Platz zu schaffen. Um meinen Körper bereit zu machen für das, was er gleich erleben sollte.
    
    Ich atmete schwer.
    
    Dann ließ ich das Set sinken. Legte es zurück. Noch nicht. Nicht hier.
    
    Ich ging zur Tür, verschloss sie von innen. Dann ...
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