1. Die erste Regung


    Datum: 03.08.2026, Kategorien: Fetisch

    ... aufrichtete -- und kurz an meiner Tasche tippte.
    
    „Zwei blaue", sagte ich.
    
    Sein Blick wurde dunkler. Schwerer.
    
    „Du hast sie wirklich dabei."
    
    Ich trat näher. Beugte mich über ihn. Unsere Gesichter nur noch Zentimeter voneinander entfernt.
    
    „Heute Nacht", flüsterte ich. „Wenn alle schlafen. Komm ich wieder. Und dann... bekommst du sie."
    
    Sein Atem wurde tiefer.
    
    Ich richtete mich langsam wieder auf.
    
    „Aber du bleibst fixiert. Alles andere wäre... gefährlich."
    
    Er grinste.
    
    „Du glaubst, du kannst mich kontrollieren."
    
    Ich sagte nichts. Drehte mich um, verließ das Zimmer.
    
    Doch noch bevor die Tür ins Schloss fiel, hörte ich ihn leise sagen:
    
    „Heute Nacht... wirst du's bereuen, dass du mich nicht früher aufgesperrt hast."
    
    Ich schluckte. Und lächelte.
    
    Denn genau das war der Gedanke, der mich so sehr feucht machte.
    
    Teil 9 -- Die Beule unter der Decke
    
    Es war still in der Klinik. Die Nacht war tief, schwer, als wäre alles Leben in der Welt für einen Moment erstarrt. Nur das leise Summen der Neonlichter über den Gängen und das entfernte Klacken eines Lüfters im Keller durchbrachen die Stille.
    
    Ich hatte gewartet. Gewartet, bis alle Lichter aus waren. Bis kein Pfleger mehr unterwegs war. Bis kein Kontrollgang mehr angekündigt wurde. 03:26 Uhr zeigte die Uhr im Pflegeraum, als ich aufstand. Die Pillen in meiner Kitteltasche fühlten sich heiß an, obwohl sie kalt sein müssten.
    
    Ich atmete noch einmal tief ein, dann trat ich auf den ...
    ... Flur. Meine Schritte waren lautlos. Ich wusste, wo die alten Bodenplatten knarrten, wo ich treten durfte und wo nicht. Der Weg zu Zimmer 12C war kurz. Und doch spürte ich mit jedem Meter, wie mein Puls stieg.
    
    Ich öffnete die Tür.
    
    Er war wach.
    
    Seine Augen lagen auf mir, dunkel und ruhig. Seine Brust hob und senkte sich unter dem dünnen Stoff des Klinikhemds. Die Gurte lagen fest an, unverändert. Alles war vorbereitet. Alles war unter Kontrolle.
    
    Ich trat an sein Bett. Ohne ein Wort holte ich das kleine Plastikdöschen hervor, öffnete es. Die zwei blauen Pillen lagen auf meiner Handfläche wie ein Versprechen. Oder eine Drohung.
    
    Er sah sie. Und sein Blick veränderte sich. Nicht gierig -- sondern still. Einverstanden. Fast ehrfürchtig.
    
    Ich neigte mich vor. Führte ihm eine Pille an die Lippen. Dann die zweite. Er öffnete den Mund, nahm sie auf, schluckte. Ohne zu blinzeln, ohne ein Wort zu sagen.
    
    Ich sah ihm in die Augen.
    
    Dann drehte ich mich um. Verließ das Zimmer.
    
    Ich wusste, es würde etwa 20 bis 30 Minuten dauern. Vielleicht etwas länger. Je nach Kreislauf, je nach Mageninhalt. Und ich wollte... nicht dabei sein. Noch nicht. Ich brauchte einen Moment. Für mich.
    
    Ich ging in mein kleines Zimmer auf der Personalstation. Warf den Kittel achtlos auf den Sessel, stellte mich vor den Spiegel. Ich sah mich selbst an -- meine blasse Haut, das offene Haar, die schwarzen Spitzen darunter. Meine Brust hob sich schnell. Ich war feucht. Schon wieder. Ohne jede ...
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