1. Die erste Regung


    Datum: 03.08.2026, Kategorien: Fetisch

    ... aus, legte mich nackt ins Bett. Max lag bereits da, schlafend, leise atmend. Ich betrachtete sein Gesicht im Halbdunkel. So friedlich. So harmlos.
    
    Ich dachte an seinen Schwanz -- durchschnittlich, schmal, ein bisschen weich, wenn ich ehrlich war. Ich hatte ihn nie mit etwas verglichen. Bis jetzt. Jetzt hatte ich ein Bild im Kopf, das alle anderen verdrängte.
    
    31,5 Zentimeter. Dick wie mein Handgelenk. Eine fleischgewordene Grenzüberschreitung.
    
    Ich fuhr mir mit der Hand zwischen die Beine, fühlte meine eigene Wärme, das feuchte Zittern, die gespannte Haut. Ich stellte mir vor, wie es wäre, nackt über ihn zu steigen. Ihn anzusehen, wie er mich ansah. Und dann langsam in mich zu senken -- wissend, dass ich ihn nicht ganz aufnehmen konnte, aber dass ich es versuchen würde.
    
    Ohne Gummi.
    
    Ja. Ich wollte ihn ohne. Ich wollte sein Fleisch. Sein Sperma. Ich wusste, dass ich nicht verhütete. Und ich wusste, was das bedeutete. Aber es war mein Risiko. Meine Entscheidung.
    
    Solange ich ihn nicht losband, war es sicher. Irgendwie.
    
    Ich schloss die Augen.
    
    Und plante.
    
    Teil 8 -- Die Ankündigung
    
    Der nächste Tag war seltsam ruhig.
    
    Ich erwachte früher als sonst, duschte lange, zog mich mit einer fast meditativen Sorgfalt an. Mein Kittel war frisch gebügelt, die Wäsche darunter wieder schwarz, wieder spitze, wieder für ihn -- nicht für Max. Max hatte keine Fragen gestellt, als ich aufstand. Er schlief tief, zufrieden. Und ich... ich war mit den Gedanken schon ...
    ... längst wieder auf Station 4.
    
    Diesmal fühlte sich alles klarer an. Es war kein Zufall mehr, keine Ahnung, kein Taumeln. Es war ein Plan. Mein Plan.
    
    Ich traf pünktlich in der Klinik ein. Die Übergabe war schnell erledigt, keine besonderen Vorkommnisse. Der Dienstplan zeigte mir, dass ich bis kurz nach sechs Uhr allein sein würde. Genug Zeit. Mehr als genug.
    
    Im Medikamentenraum sortierte ich Tabletten, prüfte Dosen, stellte wie immer die abendliche Runde zusammen. Nur bei seinen Medikamenten wich ich ab. Statt des Neuroleptikums legte ich ihm eine einfache Placebo-Kapsel auf den Teller -- ein Blender. Kein Wirkstoff. Nur Mehl.
    
    Ich schloss das Fach, steckte das kleine Plastikdöschen mit den zwei blauen Pillen in meine Kitteltasche, fühlte es dort wie einen pochenden Knoten gegen meine Hüfte. Es fühlte sich elektrisierend an. Wie ein Versprechen.
    
    Kurz vor Mitternacht betrat ich sein Zimmer.
    
    Er lag wie immer da -- gefesselt, nackt unter dem dünnen Hemd, die Decke zur Seite gerutscht. Ich konnte sehen, wie sein Körper sich bei meinem Anblick spannte. Seine Augen suchten meine. Sein Blick war sofort bei mir. Wach. Klar. Gierig.
    
    Ich trat näher. Stellte das Tablett ab. Reichte ihm die Placebo-Tablette.
    
    „Heute nur was Leichtes", sagte ich ruhig.
    
    Er sah mich an. Verstand sofort.
    
    „Du willst, dass ich wach bin", murmelte er leise.
    
    Ich nickte.
    
    Er schluckte die Kapsel. Dann beobachtete er meine Hände, wie ich den Wagen ein Stück zurückrollte, wie ich mich ...
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