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Ein Schicksal auf Rädern 09
Datum: 08.08.2026, Kategorien: Widerwillen/Nichteinwilligung,
... ihm kochte -- nicht Lust, sondern maßlose Besitzgier. Schon drei Ehefrauen hatte er vor ihr verschlissen. Die erste, Margaret, mit ihren blassen, langen Beinen, die nie verstanden hatte, wie man einen richtigen Sohn gebar. Dann Elizabeth, diese englische Hure, die heimlich Tinkturen trank, um ihre Gebärmutter zu vergiften, damit er ihren Fehltritt nicht bemerkte. Und schließlich die nächste betrügerische Hure Georgia, deren Fehlgeburt er selbst aus ihr herausgeprügelt hatte, als sie es wagte, ihn einen „unfruchtbaren alten Geier" zu nennen, nachdem sie ihm gestanden hatte, dass das Balg von einem seiner Farmarbeiter war. `Aber dich`, sein Finger strichen über Valentinas engen Spalt, bis sie zusammenzuckte, `dich mache ich treu und gefügig`. Die Erinnerung an ihre Hochzeitsnacht ließ seinen schlaffen Schwengel erwachen -- wie sie geblutet hatte, nicht aus ihrem Jungfernhäutchen, sondern von den Schlägen seines Gürtels, als er herausfand, dass sie nicht mehr Jungfrau gewesen war. Wie sie mit jedem Schlag immer wieder Tom`s Namen geflüstert hatte, bis er ihren jungen Mund mit seinem Prügel gestopft und sie gezwungen hatte, ihm zu zeigen, was sie mit dem rothaarigen Jungen schon alles getan hatte. Draußen hörte er seinen Vormann zu den Knechten brüllen, das rhythmische Ächzen des Brunnenseils drang zu ihm herüber. Sein Reich erwachte allmählich, doch er blieb liegen, die Matratze unter seinem Gewicht war eingedrückt. `Alles meins`, dachte er, während er sich vorstellte, ...
... wie die Webers-Farm auch ihm gehören würde, das letzte Stück und sein Reich wurde bis zum Fluss reichen. Seine Rinder müsste er dann nicht mehr durch fremdes Land zum Verkauf nach Omaha führen. Anna, diese deutsche Schlampe, die dachte, sie könnte sich mit ihrem Körper Schutz vor ihm erkaufen. Friedrich, dieser gehörnte Hahnrei, der wie ein Zuhälter seine Frau an jedem verschacherte, der ihnen Schutz und Geld bot, würde vor ihm in den Staub kriechen. Valentina drehte sich unbewusst im Schlaf zu ihm, ihr Atem streifte seinen speckigen Hals. Für einen Moment, einen törichten Moment, sah er etwas in ihrem Gesicht -- nicht Angst, nicht Hass, sondern... Liebe? Seine Hand fuhr blitzschnell an ihre Kehle, drückte nicht zu, nur genug, dass sie mit aufgerissenen Augen erwachte. „Träumst du etwa wieder von ihm?", zischte er, sein Daumen strich über ihren Adamsapfel. „Von deinem kleinen rothaarigen Liebhaber, der schon längst verwest ist?" Sie schüttelte vor Angst mit geweiteten Augen ihren Kopf, die Lippen bebten, doch keine Worte entwichen diesem. „Gut", knurrte er und ließ sie los. „Der ist jetzt Dünger. Und du..." Seine Hand glitt unter die Decke, packte ihre Fotze so hart, dass sie aufstöhnte. „...bist mein fruchtbarer Acker und gebärst mir einen Erben! Verstanden?" Valentina nickte, ihre dicken Tränen tropften auf das Kissen, als er sich auf sie rollte. Nicht um sie zu nehmen -- dazu war er zu sehr mit seinen Plänen beschäftigt --, sondern um sie zu riechen. Den ...