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Die Abenteuer der Maya Klein 04
Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... deutete auf die Schale mit den geschälten Möhren, welche Maya inzwischen vorbereitet hatte. „Aber das trifft auf die meisten Menschen zu." Maya blickte nachdenklich zu Rosa hinüber. Marlene hatte sie ebenfalls gewarnt, doch war das entscheidend? Sascha war lieb zu ihr, suchte den Kontakt und nahm nicht unerhebliche Strapazen auf sich, um nach Köln zu kommen, sogar unter der Woche. Man entwickelte sich doch. Und wo war er ihr gegenüber jemals egoistisch gewesen? Egal! Im Moment leben, die Zeit genießen und keine anderen Gedanken zulassen. Das würde ein gutes Wochenende werden, eines, aus dem sie Kraft zog, um nächste Woche in Köln weitermachen zu können. Thomas war es, der wenig später in die Küche kam, um den beiden Frauen seine Unterstützung anzubieten. Wilma suchte sofort wieder bei Maya Schutz und begann zu zittern. „Oh, die ist ja tatsächlich sehr ängstlich." Er wandte sich an Maya. „Superschön, dich zu sehen!" Er umarmte sie, dann war auch Rosa an der Reihe. „Marlene meinte, dass ihr beiden hier seid. Kann ich helfen?" Sein Blick fiel auf die monströse Waffe. „Was ist das denn für ein Ungetüm? Musst du das jetzt tragen?" Maya nickte. „Wenn es etwas außer der Reihe gibt, muss es sehr schnell gehen. Notfalls auch ohne Rüstung. Man hat festgestellt, dass ich helfen kann, wo andere Polizisten schnell an ihre Grenzen stoßen." „Nach zwei Monaten Ausbildung?", fragte Thomas erstaunt. „Das ist ja irre." „Man hat mich darum gebeten und tatsächlich haben auch ...
... schon einige Menschen davon profitiert", erwiderte Maya. Sie war in diesem Moment mit dem Schälen und Schneiden des Gemüses fertig geworden. „Davon haben wir gehört. Du bist der Überflieger." Thomas setzte sich mit an den Küchentisch, den langen Beinen seiner Gegenüber Rechnung tragend. „Übrigens muss ich dir jetzt auch danke sagen." Maya blickte fragend zu ihm rüber. Warum? Ging es um den Nachbarn seiner Eltern? Aber das war doch schon lange her. Sie reagierte verwirrt in diesem Moment und sah zu Rosa hinüber, die zwei Brathähnchen für die Backröhre vorbereitete. „Jeane hat mit mir zusammen zwei Gigs im Konzerthaus gegeben. Wir haben zusammen fünfzehn englische Kinderlieder gesungen, während ich sie auf der Gitarre begleitet habe. Es war nur noch der Wahnsinn. Der Laden wäre fast geplatzt, so voll war er. Die Aufnahmen gehen auf den Soundbörsen viral und ich kann mich auf einmal vor Buchungen nicht retten. Der Erlös der beiden Konzerte kommt behinderten Kindern in Afrika zugute. Das fühlt sich einfach großartig an, Türmchen. Ohne dich hätte es das alles nicht gegeben. Die Frau liebt dich und damit auch deine Freunde." Maya freute sich für ihn, griff nach seiner Hand und drückte sie. „Sie müsste eigentlich längst hier sein, zumindest hat sie..." In diesem Moment klingelte es an der Tür. „Sie kommt her?", reagierte Maya erstaunt und blickte Thomas nach. „Wusstest du davon, Rosa?" Saschas Mutter schmeckte die Soße ab, dann wandte sie sich zu Maya um. „Ich ...