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Die Abenteuer der Maya Klein 04
Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... brauchen. Aber das, was am besten hilft, ist wieder auf die Straße zu gehen. So blöd es sich vielleicht für Sie anhören mag. So war es bei mir und anderen betroffenen Kollegen auch." Ihr Vorgesetzter räusperte sich. „Melden Sie sich, wenn Sie etwas brauchen. Meine Privatnummer haben Sie jetzt. Brassi wird übrigens dank Ihnen wieder. Vielen Dank auch dafür!" Ein paar Worte des Abschieds, dann hatte der Leiter des SEK aufgelegt. „Was ist passiert?", fragte Sascha. Er drehte sich kurz zu ihr um. „Da war heute Nacht noch mehr, oder?" „Ja. Aber können wir bitte nicht darüber reden? Mir ging es gerade gut damit." Sascha sah wieder in den Rückspiegel. „Und wie kann ich dir helfen, wenn ich nicht weiß, was mit dir los ist?" „Das tust du schon die ganze Zeit! Mehr als jeder andere. Ich liebe dich so sehr!" Sie griff nach seiner kurzen Schulter. „Okay. Aber irgendwann erzählst du es mir, versprochen?" Maya nickte. „Klar. Irgendwann." Er grinste. „Du bist gemein." Maya rang sich ein Lächeln für ihn ab. Hauptsache, er gab in dieser Hinsicht Ruhe. Sie kamen gut voran, sodass sie eineinhalb Stunden später Dortmund erreichten. Sascha fuhr die Auffahrt hinauf, wo Marlene gerade ihren Kleinwagen parkte. Sie winkte ihnen zu, während Sascha den Van neben ihr zum Halten brachte. Maya zog die Schiebetür auf, während Wilma zu bellen anfing. Marlene schrak zusammen und sah entgeistert zu dem riesigen Hund hinüber. „Den lasst ihr jetzt aber nicht frei, ...
... oder?" Die Riesin lachte, umarmte Saschas Schwester und wiegte sie in ihren Armen. „Geht es dir gut, Schatz?", fragte Marlene. „Ich habe dich zweimal im Fernsehen gesehen. Das ist ja so abgefahren. Ich werde es wahrscheinlich in meinem ganzen Leben nicht dahin schaffen", meinte sie freudig. „Ja, jetzt geht es gut", sie küsste Marlene auf die Wange und richtete sich wieder auf. Sascha hatte in der Zwischenzeit Wilma rausgelassen, wohl wissend, dass seine Schwester vor großen Hunden Angst hatte. Marlene kreischte auf, klammerte sich an Maya fest, während Wilma sich ängstlich umsah und ebenfalls zu Maya wollte. Sie wandte sich dabei immer wieder um und hielt Ausschau nach der Gefahr, vor der Marlene sich fürchtete. „Sie steht direkt hinter mir. Ich falle gleich in Ohnmacht", ächzte die junge Frau. „Nimm sie weg, Maya, bitte!" Die große Frau ging einfach ein paar Schritte zur Seite, worauf Wilma ihr sofort folgte. Dabei zitterte der Hund am ganzen Leib. Sascha indessen lachte und trat an seine Schwester heran. „Super! Jetzt hast du dem Hund Angst gemacht." Marlenes Augen weiteten sich. „Ich ihr? Du bist doch das Arschloch! Du weißt ganz genau, dass ich Schiss hab. Wenn der Hund nicht wäre, hättest du jetzt ein paar in deiner Fresse, du Wichser!" Sascha winkte ab. „Stell dich nicht so an! Wilma ist der ängstlichste Hund, den man sich vorstellen kann. Sie ist als Welpe und Junghund von Kindern gequält worden. Von daher sucht sie immer Schutz bei großen Menschen, ...