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Die Abenteuer der Maya Klein 04
Datum: 09.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... damit sie keine Angst haben muss. Mach dir da keinen Kopf! Maya ist ihre Göttin. Dort wo sie ist, geht auch Wilma hin." Maya lächelte und begann mit der Hündin zu spielen, worauf diese freudig zu bellen begann. Marlene beobachtete die beiden, dann ging sie eilig rüber zur Haustür. Wilma aber beachtete sie nicht weiter und ließ sich von ihrer riesigen Freundin durch den Garten jagen. „Passt ja auf, dass das Tier mir nicht in den Garten kackt!", drang es von der Veranda herunter. „Der Hund wohnt für ein paar Tage bei uns, Mutter!", stellte Sascha fest. „Wir haben aber große Kotsäcke dabei, falls sie mal was fallen lässt." „Er soll bei uns wohnen?" Rosa sah das Tier entgeistert an. Dann stand auch schon wieder Maya in ihrem Fokus. „Du warst im Fernsehen. Ich dachte, es läge nicht in deiner Absicht, so in Szene gesetzt zu werden. Und was trägst du da überhaupt? Ich dachte, du wärst zu einer Polizeischule bestellt worden und nicht auf eine Karnevalsfeier." Maya trat an Rosa heran, küsste sie auf die Wange und umarmte sie herzlich. „Bitte, Kleine! Nicht so doll. So viel Herzlichkeit bin ich von jungen Leuten nicht gewohnt." Sie blickte vorwurfsvoll in die Richtung ihrer Kinder, welche aber nur lachten. „Möchtest du mir von Köln erzählen? Man berichtete mir, dass es heute Nacht eine sehr brenzlige Situation gab, sodass ich gezwungen war, an dich zu denken. Man möchte kaum glauben, in welchen Zeiten man steckt. Da ist es mir gar nicht recht, dass mir auch ...
... noch die Sorgen um anderer Leute Kinder aufgeladen werden." Maya blickte Rosa verwirrt nach, welche offensichtlich erwartete, dass sie ihr folgte. Sascha grinste ihr schadenfroh hinterher. „Viel Spaß, Schatz. Wenn jemand deinen Stress vergessen machen kann, dann meine Mutter." „Hör nicht hin, Kindchen! Mein Rüpel von Sohn hat die Manieren von seinem Vater geerbt, und leider bin ich dazu verdammt, ihm in Liebe verbunden zu bleiben. Fast möchte man glauben, dass bei mir etwas nicht stimmen könnte, bei all dem Zynismus, welchen man vor mir ablädt." Rosa deutete auf die Küche und erwartete von Maya offensichtlich, dass sie ihr half. Wilma folgte ihr und nahm unaufgefordert neben ihr Platz. „Das Tier scheint gut erzogen. Wem gehört es?", fragte Rosa, einen Blick auf Wilmas massigen Kopf werfend. Die erwiderte ihn und wedelte mit dem Schwanz, was Maya irritierte. „Einer Professorin und ihrem Mann, einem bekannten Psychologen. Sie haben uns gebeten, für ein paar Tage auf sie aufzupassen." „Dann wundert es mich auch nicht, dass das Tier sich zu benehmen weiß. Schön ist das. Vielleicht können sie sich ja revanchieren und ein paar Tage auf Sascha und Marlene aufpassen? Vielleicht würde das deren Verhalten auch gut tun und positiv beeinflussen." Maya konnte nicht anders, sie musste lachen. So trat sie erneut an ihre Schwiegermutter heran, beugte sich zu ihr hinunter und umarmte sie nochmals. „Was ist denn los, Maya? So kenne ich dich gar nicht." „Hab wenig ...