1. Da kommt dein Bus -4-


    Datum: 09.08.2026, Kategorien: CMNF

    ... vor.
    
    Als dann Eva und Tom zu uns stießen, freuten sie sich über alles, was wir schon vorbereitet hatten.
    
    Franzi und ich erledigten noch weitere Hausarbeit, die brauchte uns niemand mehr zu befehlen, das war uns schon klar, dass wir dafür zuständig waren. Eva war schließlich eh damit beschäftigt, wenn wir nicht da waren.
    
    Eine Frage interessierte mich dann aber doch noch: „Hattet ihr vor uns auch schon mal jemanden bei euch?“
    
    „Nein.“ antwortete Eva. „Aber von Tinas Erzählungen waren wir so angetan, dass wir uns schon länger darüber Gedanken gemacht hatten, jemanden aufzunehmen, der entsprechend veranlagt ist. Dass es jetzt ihr Zwei geworden seid, macht uns außerordentlich glücklich!“
    
    „Wir freuen uns auch, dass wir euch kennengelernt haben und ihr unsere devote Ader geweckt habt.“ antwortete Franzi und ich konnte ihr nur zustimmen.
    
    Als es nachmittags an der Haustür klingelte, erhob ich mich sofort, um zu öffnen.
    
    „Sonntags nicht.“ bremste mich Eva und machte sich selbst auf den Weg, um nachzusehen, wer gekommen war.
    
    Wir hörten sie an der Tür reden und schauten Tom fragend an, der uns schnell bedeutete, still zu sein. Er schien sich umzusehen, wo er uns verstecken konnte und ich deutete fragend auf die Terassentür.
    
    Er nickte und machte eine Bewegung, dass wir uns beeilen sollten, von hier wegzukommen. Dabei erhob er sich und machte sich auch auf den Weg zur Haustür.
    
    „Hallo Mama!“ hörten wir ihn noch sagen, als wir gerade ins Freie ...
    ... schlüpften.
    
    Grinsend schauten wir uns um, der Besuch konnte sicher länger dauern. Wie kamen wir in unser Zimmer, das war die Frage, denn dort würden wir vor Entdeckung sicher sein. Nicht auszudenken, wenn ich nackt die Tür geöffnet hätte, flüsterte ich Franzi zu und wir kicherten beide.
    
    Wieder ins Haus zu kommen, war erstmal unmöglich. Wir durften auch nicht mehr an den Fernstern vorbeilaufen, wenn wir nicht wussten, wo sich Toms Mutter aufhielt. Im Moment würde sie sicher noch im Eingangsbereich sein, weshalb wir schnell hinters Haus liefen.
    
    „Und wenn sie nun in den Garten kommen?“ fragte Franzi.
    
    „Hmm, wir sollten erstmal von hier verschwinden!“ schlug ich vor.
    
    „Suchen wir uns einen Bus?“ zog mich Franzi auf und ich streckte ihr als Reaktion nur meine Zunge raus.
    
    Wir entfernten uns dann über die Wiese und erkundeten die Gegend.
    
    Hinter der Wiese standen einige Bäume, welche wir erstmal als unser Ziel auserkoren hatten. Von dort konnten wir das Haus im Auge behalten und es wird sich dann schon jemand suchend nach uns umschauen, wenn die Luft wieder rein war.
    
    Unsere Anspannung löste sich allmählich, als wir es uns zwischen den Bäumen gemütlich gemacht hatten. Heute war ja Sonntag, da würde sich auch kein Bauer hierher verirren.
    
    „Was ist mit Spaziergängern?“ wollte Franzi wissen.
    
    „Mit denen können wir dann ja ein wenig mitgehen!“ antwortete ich lachend, aber natürlich nicht ernst gemeint.
    
    Wir sahen uns um, entdeckten aber nicht wirklich einen Weg in unserer Nähe, ...
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