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Da kommt dein Bus -4-
Datum: 09.08.2026, Kategorien: CMNF
... sodass wir davor auch sicher sein sollten. Nach etwa einer Stunde machte sich etwas Hunger breit, denn wir hatten seit dem Frühstück ja nichts mehr zu essen gehabt. „Ein wenig fasten schadet unserer Figur sicher nicht.“ meinte Franzi lachend. Auch dies war nicht ernst gemeint, denn beide hatten wir eine Topfigur. Wir machten viel Sport, Joggen, Schwimmen, auch Gymnastik. Klar, Gymnastik, das war die Rettung! Wir fingen an, zu trainieren und dachten nach einer Weile gar nicht mehr daran, nach dem Haus zu sehen. Und auch unsere Umgebung ließen wir unbeobachtet, das merkten wir erst, als wir angesprochen wurden. „Wow! Macht ihr hier Nackt-Yoga oder was?“ Wir blickten auf und erkannten einen Jäger, weil er ein Gewehr geschultert hatte. „Ja, machen wir öfters!“ gab ich geistesgegenwärtig zurück. Franzi hatte sich äußerlich auch nichts anmerken lassen und machte einfach mit ihren Übungen weiter, denen ich mich auch wieder anschloss. Der Jäger zuckte einmal kurz mit den Schultern, meinte zum Abschied: „Viel Spaß noch!“ und ging weiter. Jetzt kam uns wieder zum Bewußtsein, dass wir schon ziemlich lange hier waren, denn die Sonne war schon kurz vorm Untergehen. „Lass uns zurück gehen!“ sagte ich und Franzi hatte nichts dagegen. Uns war klar, dass uns der Jäger sicherlich nachschauen würde. Deshalb gingen wir den Rückweg zum Haus ganz normal und versteckten uns auch nicht, als wir auf der Straße Leute sahen, die spazieren gingen. Wir konnten nicht ...
... erkennen, ob uns jemand bemerkte, aber das war natürlich nicht auszuschließen. Beim Haus angekommen, mussten wir uns entscheiden, ob wir uns anschleichen sollten oder normal bis zum Eingang gehen. Wir entschieden uns für das Letztere, denn wir wollten keine Aufmerksamkeit erzeugen, wenn uns jemand beobachtete. Ich drückte auf die Haustürklingel und wir warteten, bis uns Eva öffnete. „Wo wart ihr denn?“ fragte sie staunend. Wir erzählten ihr dann, wo wir uns aufgehalten hatten und auch, dass uns ein Jäger entdeckt hatte. Dann wusste sie wenigstens Bescheid, wenn sie darauf angesprochen wurde. Dies alles erzählten wir ihr vor der Haustür und wir kamen noch nicht mal auf die Idee, zu fragen, ob wir reinkommen durften. „Bleibt hier, Tom fährt euch jetzt heim!“ Damit schlug sie uns die Tür vor der Nase zu und wir schauten uns verständnislos an. Es dauerte ein wenig, bis Tom rauskam. Er hatte eine Tüte mir Franzis Sachen dabei, die er ihr in die Hand drückte. Dann sperrte er das Auto auf, nicht ohne ‚meine‘ Einkaufstüte auf den Beifahrersitz zu legen, wo ich mich dann auch wieder drauf setzte. Er fuhr auch gleich los und erklärte uns unterwegs, dass seine Mutter immer noch da war und er sich mit einer Ausrede verabschiedet hatte, damit er uns heimfahren konnte. Uns blieb nichts anderes übrig, als ihm unsere genauen Adressen mitzuteilen. ‚Dann weiß er halt, wo wir wohnen! ‘ dachte ich mir. „Wir sollten noch Handynummern austauschen“, machte er ...