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Ein Abend wie im Traum
Datum: 10.08.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus
... ohne Ziel. Sie berichtete mir aus ihrer, noch jungen Vergangenheit und dass sie bisher kein Glück in der Liebe finden konnte. Lebensgefährten hatte sie zur Genüge gehabt, aber keiner davon war von Dauer. Am Ende sagte sie, haben mich alle respektlos behandelt und sind ihren eigenen männlichen Interessen nachgegangen. „Vielleicht, weil ich so gutgläubig bin und ihnen immer meine Seele ausgeschüttet habe, dann hatten sie das Gefühl, etwas Besseres als ich zu sein". Sie sagte, Sie sehne sich nach einem Partner, der ihr auf Augenhöhe begegne und ihre Empfindungen und Wünsche mit ihr teilen könne. „Zuletzt habe ich sogar Abstriche im Aussehen in Kauf genommen, mit der Hoffnung, dass das partnerschaftliche, das Gemeinsame wenigstens passen könnte. Aber auch das ging in die Hose. Wenn ich es mir recht überlege, im wahrsten Sinne ging das in die Hose. Joshi war eine Niete, sorry, wenn ich das so sage, aber Du kennst Ihn ja nicht." Auch ich erzählte ihr von mir, von meiner gescheiterten Ehe, obwohl ich meine Frau bis zum Schluss geliebt habe, waren unsere Ansichten zu contraire, um weiterhin zusammen leben zu können. „Wir haben uns auseinandergelebt, sie konnte meine Interessen nicht teilen und ich hatte Mühe die Ihren als meine zu empfinden. Zuletzt haben wir eingesehen, dass wir getrennte Wege gehen müssen, um uns selbst wieder zu finden." „Du bist so poetisch, mein midnight Lover, den ich mir mit Mut und Glück für heute ergattert habe." „Kann ich für Dich nur ein ...
... Mann für die Nacht sein" Fragte ich Dumm. „Wer weiß, wer weiß, aber ich brauche mehr mehr Vertrauen, mehr Sicherheit,...obwohl ich mich noch nie so geborgen, so richtig an der Seite eines Mannes gefühlt habe wie heute. Lass es uns genießen, es ist ein Zauber, den wollen wir nicht mit solchen Gedanken zerstören." Nicht ich war poetisch, sie war es. Das wurde mir immer klarer. Und was mir noch klarer wurde war, dass ich durch meine bloße Anwesenheit diesen Engel nicht bezaubern konnte, da müsste ich mir schon noch mehr einfallen lassen als ein paar schlaue Sprüche eines erfahrenen, in die Jahre gekommenen Mannes. So schlenderten wir weiter, bis wir zu einer offenen Veranstaltung in einem Pavillon kamen, welche ich als Milonga identifizierte. Vor Jahren hatte ich mit meiner Frau eine ganze Weile Tangounterricht genommen. Ich war kein Talent, aber warum nicht? Das erlernte aus einer meiner verstaubten Schubladen herausholen und probieren was sich noch darin befindet. Ich erkannte diesem Moment als Chance, jetzt oder nie, vielleicht klappt es ja. Ich wollte diesem wunderbaren Wesen hier zeigen, was in mir steckt und mit ihr tanzen, egal wie denkbar schlecht ich war. Sachte steuerte ich uns zum Pavillon hin und sagte: „Komm lass uns da mal schauen." „Was ist das" fragte Sie, „..kannst Du etwa so was tanzen, das sieht aus wie... wie Tango, nicht wahr?". „Nein und Ja" erwiderte ich, ohne genau zu definieren, auf welchen Teil der Frage das Ja und Nein passen könnte. Ich ...