1. Ein Abend wie im Traum


    Datum: 10.08.2026, Kategorien: Voyeurismus / Exhibitionismus

    ... ging zur Kassiererin mit meiner neuen Tanzpartnerin im Arm, legte die 20 Euro Eintrittsgeld vor die Kasse und fragte: „Dürfen wir?" „Aber sicher doch, wir freuen uns über jedes Tanzpaar, egal welchen Niveaus." Erwiderte die Dame aus ihrem bequemen Klappsessel heraus und grinste uns süffisant an. Ich maß dem keinerlei weiterer Bedeutung zu und ging weiter.
    
    Wir stiegen die drei Treppenstufen herauf in den großen Pavillon hinein. Die Musik lief schon und die meisten konnten wirklich gut tanzen, viel besser als ich es je gekonnt habe, aber das war mir jetzt egal. Ich weiß nicht welcher Teufel mich jetzt ritt, aber mir blieb nichts anderes übrig, als diese Frau irgendwie oder mit irgendwas zu beeindrucken, was ich vermeintlich konnte.
    
    Viel war es ja nicht, was ich vorzuweisen hatte, außer vielleicht ein gutes Jahrzehnt an Erfahrung... Erfahrung, in was denn du alter Depp.
    
    Bei diesen Gedanken legte ich meinen rechten Arm um ihre Hüfte und nahm ihre Rechte Hand mit meiner Linken, dass klappte schonmal. Dann viel es mir wieder ein, langsam, nur mit dem Körper führen nicht die Beine bewegen... Sie schaute mich fragend an, hatte aber überhaupt keine Angst davor etwas zu tun, was sie nicht kannte. „Du folgst mir einfach, Tango funktioniert wunderbar, wenn einer Führt und die andere folgt". „Folgen, das kann ich gut." antwortete Sie, was auch immer sie damit meinte.
    
    Mein Oberkörper begann die Baldoza, erster Schritt für mich zurück, sie folgte mir ohne ...
    ... Zeitverzögerung,
    
    dann nach rechts, zwei nach vorne, zur Seite und zurück. Das Ganze machten wir dreimal hintereinander, ich achtete darauf, dass die schritte, im Dreivierteltakt nicht gänzlich neben der Musik lagen. Das funktionierte schon mal, es zauberte ein Lächeln auf ihr Gesicht.
    
    Dann versuchte ich den Takt genau zur Bewegung unsere Hüften zu erwischen, nach einer kurzen Weile kamen wir rein. Es ist der Basisschritt, aber wenn man den im Rhythmus schafft, kann das schon richtig Spaß machen. Ihr Lächeln wurde immer breiter, ihre schönen Mundwinkel wollten gar nicht mehr aufhören zu lachen. Wir blieben bestimmt drei, vier Lieder auf der Tanzfläche, es ging immer besser.
    
    Natürlich waren wir hier die Rookies, aber für uns beide reichte es, um die schöne Musik im Takt genießen zu können. So wie sie schon auf meinem Schoß gesessen hatte, so tanzte sie auch mit mir, federleicht konnte ich sie führen, sie war ein Naturtalent, oder gab nur vor, noch nie Tango getanzt zu haben. Das ermutigte mich dazu auch mal einen anderen, gewagteren Schritt mit einzubauen. Ein langsamer Schritt nach vorne, und ein schneller halber hinterher, danach der Dame im Rückweg Platz verschaffen, um sie eine halbe Drehung machen zu lassen. Diese Dame mir gegenüber verstand sofort, ging ihn mit und ein Jauchzen kam aus ihrem Mund. Jetzt hatte ich sie, dass kannte ich von meiner Frau, wenn die Freude aus dem Bauch raus muss. „Das ist der „Otcho-Quartado", der eignet sich gut, wenn es mal voll ist auf der Tanzwiese" ...
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