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Die Sackgasse Teil 2 (von 3)
Datum: 12.08.2026, Kategorien: CMNF
... die ganze Kohorte verschwand in den vorderen Teil des Ladens. Wieder einmal ließen sie meine Frau angebunden zurück. Nach einer Weile kam der Typ noch einmal kurz und rieb die Stichstellen mit einer Heilsalbe, wie er sie nannte ein, und verschwand dann wieder. Im vorderen Teil des Ladens war eine überaus gute Stimmung und meine Frau lag hinten auf einem Stuhl mit weit gespreizten Beinen. So verbrachte sie eine ganze Weile und hatte jegliches Zeitgefühl verloren, als es vorne plötzlich leise wurde. Dann kam kurz darauf der Typ zu ihr nach hinten, band sie los und ließ sie aufstehen. Dann erklärte er ihr, dass er jetzt zusperren würde und für sie gleich ein Uber-Taxi kommen würde. Sie stand etwas unschlüssig herum und er ergänzte: „Es dauert bestimmt nicht lange.“ Sie nickte nur und machte keine Anstalten zu gehen. Sie nahm an, sie würde im Laden warten, doch er scheuchte sie nach vorne und erklärte ihr dabei, dass er jetzt zusperren würde und sie gefälligst draußen warten solle. Sie erschrak und wollte ihn überreden, das nicht zu tun. Er sagte nur, dass er ihr ja nichts tun würde, jetzt aber seine Ruhe wolle und sie gefälligst abhauen solle. Während dieser Worte schob er sie einfach vor sie her, bis vor die Ladentür und sperrte hinter ihr zu. Nun stand meine Frau nackt mitten in der Stadt in einer Seitengasse. Es war zwar momentan niemand zu sehen, aber jeden Augenblick konnte jemand vorbeikommen. Sie kauerte sich auf die Treppe und hoffte, dass ihr Uber-Taxi bald kommen ...
... würde. Das ging eine ganze Weile so. Plötzlich hörte sie aus der Gasse laute Stimmen herumalbernder junger Burschen, die immer näher kämmen. Für meine Frau der Worst-Case - junge Kerle im Übermut und eine nackte Frau auf dem Präsentierteller. Fieberhaft suchte sie nach einer Nische, oder einer Möglichkeit sich zu verstecken, doch alle Türen und Hofeinfahrten waren zu. Sie wollte gerade die Straße entlang von den näher kommenden Geräuschen weg, als das Uber-Taxi endlich um die Ecke bog. Er hatte noch nicht richtig gehalten, das riss sie schon die Türe auf und sprang förmlich auf den Beifahrersitz. Es war wieder derselbe Fahrer, wie bei der Hinfahrt und er grinste und meinte: „Wann hat den die Wette ein Ende?“ Meine Frau erklärte ihm, sie müsse nun wieder nach Hause und er fuhr mit ihr los. Den grölenden jungen Männern war sie entkommen, doch den Gaffern auf dem Rückweg konnte sie nicht entkommen und der Fahr genoss es und fuhr extrem „vorsichtig“ (= langsam), damit auch wirklich viele Leute sehen konnten, was er da transportierte. Als sie dann endlich zu Hause in ihre Sackgasse einbogen, erhielt er einen Anruf sprach kurz mit jemandem, hielt an und meinte, dass meine Frau nun die letzten paar Meter zu Fuß gehen müsse, da er schnellsten losmüsste. Sie waren nur etwa 50 Meter in die Straße hineingefahren, es war also noch ein ganzes Stück zwischen Friedhof und Gärtnerei nach hinten zu laufen. Meine Frau wusste, dass diskutieren nichts brachte, bedankte sich für die Fahrt, ...