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Die Geschichte der Maya Klein 12
Datum: 13.08.2026, Kategorien: Romane und Novellen,
... Kerle finde...“ „Dann handelst du als Polizeibeamtin und nicht als Freundin. Bleib professionell! Nichts anderes erwarte ich von dir. Sollen die Gerichte entscheiden. Das ist eine Institution, die ich in Deutschland bewundere. Sie funktioniert hier sehr gut.“ „Wann geht es zurück?“, fragte Maya, als sie mit der Freundin im Fahrstuhl nach unten fuhr. Sie konnte nicht aufrecht stehen, die Decke war zu niedrig. „Meine Eltern holen mich Anfang des nächsten Monats ab“, erklärte Noa. Sie schien sich auf diesen Moment zu freuen. Doch sofort schlug ihre Stimmung wieder um. „Dadurch findet viel Schönes ein Ende. Rita hat Schluss gemacht. Sie kann mich so nicht sehen, meinte sie, und sich auch eine Beziehung über diese Entfernung nicht vorstellen.“ Maya blickte irritiert auf die Freundin hinunter. Hatte sie richtig gehört? Wie konnte ein Mensch, der einen vorgab zu lieben, einen derart im Stich lassen? Würde ihr so etwas einmal widerfahren? Diese Möglichkeit traf sie wie ein Schlag in die Magengrube. „Ich habe sie vor vollendete Tatsachen gestellt, als ich beschlossen habe zurückzugehen. Von daher war das von mir Mist gewesen und nicht von ihr. Lass gut sein! Ist besser so. Lesbische Frauen gibt es auch in der Heimat. Und bestimmt ist auch eine unter ihnen, welche einer Behinderten eine Chance gibt.“ Maya sah auf ihre Freundin herunter, während sie neben ihr den Krankenhausweg entlangging. Die Kämpferin, sie war wieder da. „Hat sich Jeane bei dir gemeldet?“, ...
... fragte Noa sie, sich offensichtlich einen Themenwechsel wünschend. Maya lächelte. „Ja, schon ein paar Mal. Sie scheint es wirklich ernst zu meinen, obwohl ich mich scheue, sie anzurufen. Hevi habe ich noch nicht erzählt, dass ich ihre Nummer habe. Sie wäre wahrscheinlich sehr verletzt, dass sie nicht in denselben Genuss gekommen ist.“ Sie wurde nachdenklich. „Auch ein blöder Zug von mir, oder?“ „Jeane hat dir ihr Vertrauen ausgesprochen. Anscheinend hat dies bei Hevi gefehlt. Und ein wenig kenne ich die Kleine auch und ich könnte mir schon vorstellen, dass sie mit solch einer Information hausieren gehen könnte. Von daher verstehe ich die Frau schon.“ Noa sah zu ihr auf. „Worüber habt ihr denn gesprochen?“ Maya brauchte nicht lange darüber nachzudenken. Jeane und sie hatten beim letzten Gespräch fast zwei Stunden miteinander geredet. „Über ihre Familie, über meine, Freunde, Schule, Arbeit..., ach ja und Sex auch.“ „Waaas! Du hast mit Jeane Jones über das Vögeln gesprochen?“ Noa lachte und schüttelte ihren Kopf. „Du bist so der Hammer, Maus.“ „Jeane scheint Defizite in dieser Richtung zu haben. Sie ist ständig unterwegs und hat keine Zeit, jemanden kennenzulernen. Schon gar keinen Vernünftigen. Sie meinte, ihre Bekanntheit ist wie ein Fluch, den sie nicht mehr loswird.“ „Kann ich mir vorstellen. Das ist wahrscheinlich auch etwas, wovor dich dein Vater mit aller Gewalt schützen wollte. Irgendwann weiß man dann nicht mehr, ob es der Partner ehrlich mit einem meint ...