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Andreas - der Schlüssel
Datum: 14.08.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... vielleicht wird's besser. Vielleicht schläft er ein, bleibt liegen, redet. Er hat sich geduscht, angezogen, und gefragt, ob ich einen Fruchtjoghurt habe. Dann ist er gegangen. Ich hatte keinen Joghurt. Der dritte war grob. Alle Redflags waren bei mir auf rot, trotzdem bin ich mitgegangen. Weil ich mich dreckig gefühlt habe und meine Regel noch nicht ganz zuende war, hab ich ihn zum Duschen überredet. Erst hat er mich auf Knien seinen Schwanz versorgen lassen um mich dann in Pornomanier überall vollzuspritzen. Ich hab's ertragen, dachte mir, wir sind sowieso unter der Dusche, was soll's. Dann hat er mir auf die Brust gepinkelt. Ich war völlig perplex, habe es zuerst für Sperma gehalten, bis mir klar wurde, was er da gerade mit mir macht. --- Caro hat es mitbekommen. Natürlich. Sie hat nicht gefragt. Nur gesagt: „Du bist nicht gemacht für belanglosen Sex." „Doch", habe ich gesagt. „Ich bin gemacht für gar nichts gerade." Und doch: Ich komme jedes Mal nach Hause, lege mich ins Bett, nackt, leer. Und denke an Andreas. An seinen Geruch. An die Art, wie er meine Oberschenkel auseinanderdrückt, ohne mich zu fragen. An seinen Blick, wenn er kommt -- so, als würde er kurz ausbrennen, nur um danach wieder ganz bei sich zu sein. Ich vermisse nicht nur den Sex. Ich vermisse die Richtung. Diese Tinder-Typen ficken wie Männer, die mir nichts nehmen wollen. Und genau das ist das Problem. --- Als ich das letzte Match lösche, ist es drei Uhr morgens. Ich ...
... trage ein T-Shirt ohne Slip, mein Haar ist zerzaust, mein Bauch fühlt sich wund an von drei Stunden Selbstberührung, die zu nichts geführt haben. Ich gehe auf den Balkon. Rauche eine Zigarette, obwohl ich sonst nie rauche. Und denke: Wenn er heute käme -- ich würde ihn reinlassen. Ich würde ihm nicht sagen, dass ich ihn brauche. Ich würde nur die Tür auflassen. Und ihn machen lassen, was er am besten kann. Mich vergessen lassen, wie leer man sich nach einem fremden Orgasmus fühlen kann. --- Zwei Wochen später: Caro überredet mich, auf eine Netzwerkveranstaltung nach Koblenz zu gehen. Irgendein Frauen-Business-Event mit Paneldiskussionen, Sekt und Visitenkarten. Ich ziehe einen Blazer an, weiße Seidenbluse, stecke mein Haar hoch, trage Lippenstift. Ich sehe aus wie ich -- nur sorgfältiger verpackt. "Dein Fernlicht ist an" - Caro deutet auf meine sichtbaren Brustwarzen. Ich lächle. Caro grinst. Die Halle ist voll. Stimmengewirr. Leichtes Parfum in der Luft. Ich halte mich an einem Glas fest, rede mit einer Gründerin aus Frankfurt, als ich ihn sehe. Andreas. Im Profil. Er trägt Anzug. Lächelt professionell. Und dann sieht er mich. Zwei Sekunden lang passiert nichts. Dann nickt er kaum merklich. Ich spüre, wie mein Herz zu schnell schlägt. Mein Mund wird trocken. Ich lache zu laut über etwas, das niemand gesagt hat. --- Er kommt nicht zu mir. Nicht sofort. Aber er wartet. Ich weiß es. Als ich mich später löse, um frische Luft zu schnappen, steht er ...