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Giannis Traum
Datum: 16.08.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... ich einen halbverfallenen Schuppen, vielleicht ein alter Stall, komplett mit Efeu überwuchert, wieder durchfuhr mich in meinem Unterbewusstsein das eigenartige Gefühl von Vertrautheit. Der Stall zog mich wie magisch an, ich betrat ihn über einen schmalen Trampelpfad, der Geruch nach Schafen und Stroh regte sofort meine Synapsen an und das lächelnde Antlitz des Mädchens erschien wieder vor meinem geistigen Auge. Was war hier geschehen? Ich kehrte zu Paola zurück und seufzte tief. „Gianni, was ist los?", rief Paola besorgt. „Madonna! Mannagia la miseria! Verdammt! Wir haben endlich Ferien und du siehst so nachdenklich aus und jammerst hier rum!" Immer, wenn sie sich aufregte, verfiel sie in die italienische Sprache. „Ich kann es mir auch nicht erklären, hattest du noch nie das Gefühl, irgendetwas schon mal erlebt zu haben oder früher vielleicht irgendwo gewesen zu sein?" Sie schaute mich verständnislos an. „No! Sei diventato pazzo?" Bist du verrückt geworden?" Dann lächelte sie wieder und sagte besänftigt: „Das einzige, an das ich mich oft gerne zurückerinnere, was früher passiert ist...", sie griff mir zwischen die Beine und knetete meinen Schwanz, „wie du mich zum ersten Mal gevögelt hast!" Ich legte meinen Arm um ihre Schultern, „könntest du dir vorstellen, hier ein Haus zu haben und für einige Zeit hierher zu ziehen? So mit viel Grundstück drumherum für die Pferde?" „Ein Sabbatical? Du hast recht, es ist traumhaft schön hier, ich würde es lieben. Mein Bruder leitet ...
... die Firma zuverlässig, du könntest Homeoffice machen, und wenns brennt, ist man in zwei Stunden mit dem Flieger zu Hause." Stefano, Paolas Bruder hatte während des Studiums bei uns gekellnert und als Barkeeper gearbeitet, nach erfolgreichem Abschluss des BWL Studiums hatten wir ihn in die Geschäftsleitung eingebunden, er kannte den Laden von der Pike auf und hatte alles fest im Griff. Wir sammelten die Pferde ein und ritten zurück, wir kamen auf einen breiten Schotterweg und erledigten das letzte Stück bis zum Bauernhof in wildem Galopp, schwitzend und vor Freude jauchzend. Wir parierten die Pferde durch und stiegen ab, führten sie an der Trense in den Stall, wo der Inhaber uns schon erwartete. „Schöne Tiere haben sie", lobte ich beim Absatteln. Stolz sagte er: „Danke, eigene Zucht. Wenn Sie möchten, ich habe einen jungen Hengst, den ich bald verkaufen will. Er muss noch zugeritten werden, er braucht einen erfahrenen Reiter." „Vielleicht später", gab ich zurück, nachdem wir den prächtigen Hengst angeschaut hatten, leider sind wir hier nur im Urlaub, wollen aber bald ein Haus auf der Insel kaufen und unsere Pferde aus Deutschland mit hierherbringen." Seine Miene hellte sich auf und er sagte: Mein Cousin ist Makler und hat ein wunderschönes Haus zu verkaufen, ist nicht ganz billig, aber es wäre ideal. Es hat Stallungen und ein riesiges Grundstück, ist schön renoviert und hat einen Pool. Es gehört einem älteren Ehepaar aus Bayern, die wollen aus gesundheitlichen Gründen ...