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Die Bergwanderung 01. Teil
Datum: 17.08.2026, Kategorien: Liebende Frauen,
... in den Arm, ich nickte und war froh, dass meine Eltern mich fortan in Ruhe ließen. Kurz darauf lernte ich auf einer Party Sabine kennen und die Welt war wieder in Ordnung. Einige Wochen später rief ich Heinz an, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren, er platzte fast vor Freude. „Vielen Dank, dass du mir die Augen geöffnet hast. Liesel und ich, wir sind jetzt fest zusammen. Du hattest Recht, sie ist wirklich was ganz Besonderes. Nicht nur was den Traktor und die Kühe angeht! Ich frage mich, wo sie das gelernt hat." Von da an war sie mir gegenüber zwar immer nett und freundlich, aber sie verweigerte mir selbst einen Begrüßungskuss, weil Heinz wohl extrem eifersüchtig war. -------------------------------------------------------------------------------------------- Nach dem Schwelgen in Erinnerungen fielen mir die Augen zu und ich schlief einige Stunden, bis der Hunger mich weckte. Ich duschte und zog mich an, auf der Herfahrt hatte ich ein Schild gesehen, das es beim Wirt heute sein leckeres Schwammerlgulasch gab. Nach dem Essen trafen einige Jungs in der Gaststube ein, die ich gut kannte und wir leerten etliche Biere und Schnäpse. Leicht angeduselt trat ich mit dem Hund den Rückweg an, Heinz und Liesel saßen vor dem Haus am Gartentisch beim Schein einer Kerze. „Setz dich zu uns", rief Heinz und öffnete mir ein Bier. Wir stießen auf meinen Urlaub an, dann wurde die Stimmung etwas gedrückter. „Du, Jan. Wir möchten mit dir was besprechen", flüsterte Liesel. Heinz ...
... starrte vor sich auf die Tischplatte, dann sagte er: „Wir haben heute Nachmittag doch über Kinder gesprochen. Liesel wünscht sich so sehr welche, ich auch, aber es klappt nicht. Wir haben uns testen lassen und alles versucht, es liegt an mir. Ich habe spezielle Medikamente bekommen, aber meine Jungs sind einfach nicht fit genug." Er rang sich ein gequältes Lächeln ab. „Liesel und ich haben uns lange darüber die Köpfe zerbrochen. Du bist doch unser bester Freund, wir dachten, das vielleicht du...." Ich war mit einem Schlag wieder nüchtern und sprachlos. Liesel ergriff meine Hand und zog mich neben sich auf die Bank. „Bitte, jetzt wo du und Sabine getrennt seid, tun wir niemandem weh." Heinz ging ins Haus, um noch Bier zu holen, Liesel nahm meine Hände und küsste sie, sie sah mich eindringlich an und sagte: „Bitte, tu es für Heinz und mich." Sie ließ eine Hand auf meinen Oberschenkel sinken und strich mit den Fingerkuppen über meinen besten Freund. Sie grinste breit und hauchte: „Außerdem bin ich dir noch etwas schuldig, seit damals in der Schutzhütte." Wir küssten uns flüchtig, weil das Klirren von Bierflaschen aus dem Flur drang, Heinz kam zurück. „Wie habt ihr euch das vorgestellt, wie solls nun weitergehen?", fragte ich, immer noch verwirrt. „Morgen muss ich nach Wien zum Kongress des Bauernbundes und komme erst Sonntag wieder, da habt ihr Zeit genug", man hörte ihm an, dass er mit sich kämpfen musste seiner Stimme einen festen Klang zu geben. Am nächsten Morgen traf ich ...