1. Die Bergwanderung 01. Teil


    Datum: 17.08.2026, Kategorien: Liebende Frauen,

    ... Spielzeugautos geklaut wäre er jetzt bestimmt netter zu dir!" Wir lachten, dann fragte ich sie: „Aber warum küsst du mich dann, was geht hier ab?"
    
    „Ich will, dass du mir in den nächsten Tagen alles zeigst, ihr in der Großstadt seid doch viel erfahrener und lockerer drauf als wir hier auf dem Dorf. Wenn ich mit Heinzi zusammenkommen sollte, will ich nicht das schüchterne und ahnungslose Dirndle vom Lande sein. Also sei nicht traurig" Sie küsste mich wild auf den Mund, meine Leistengegend begann wieder zu kribbeln. Liesel sprang auf und zog mich zum See. „Wir müssen da noch was abwaschen, dann will ich dich nochmal verwöhnen!"
    
    Leider hörten wir Stimmen im Wald, die rasch näher kamen. Schnell zogen wir uns wieder an, da tauchten schon einige Touristen auf, die entzückt den traumhaft schönen Platz fotografierten. „Scheiße, ausgerechnet jetzt", meckerte ich, auch Liesel machte ein enttäuschtes Gesicht. Artig „Grüß Gott!" wünschend liefen wir Hand in Hand an ihnen vorbei. Grimmig dachte ich „Holt euch der Teufel!" wäre angebrachter gewesen.
    
    Wir stiegen auf unsere Räder und fuhren zurück. Unterwegs fragte Liesel mich: „Ich muss morgen auf die Alm fahren. Mein Papa hat eine Lieferung Zaunpfähle vorbereitet, die die droben dringend brauchen. Willst du mitkommen, du musst aber sehr früh aufstehen." Das musste ich ohnehin, meine Eltern hatten vor morgen einen Tagesausflug nach Venedig zu machen, wozu ich gar keine Lust hatte. „Sicher komme ich mit!" Insgeheim hoffte ich ...
    ... natürlich auf eine Fortsetzung der heutigen Ereignisse.
    
    „Schade", sagte mein Vater, „aber wie du willst. Dann lassen wir dir aber den Hund hier, für den würde die Fahrt sicher zu strapaziös, und da oben kann er sich richtig austoben." Unser Hund hieß Alex, ein frecher grauer Zwergschnauzer, der viel Bewegung brauchte und nicht gerne lange Auto fuhr, ich war einverstanden.
    
    In aller Herrgottsfrühe brachen meine Eltern auf, ich ging rüber zu Liesels Haus, sie erwartete mich schon, sie trug eine olivgrüne Armeehose, feste Wanderstiefel und ein Basecap mit dem Steyr- Logo. Den langen Pferdeschwanz hatte sie durch das Loch am Verschluss gezogen, dazu trug sie ein T-Shirt, auf dem ein großer Traktor abgebildet war und knapp über dem Bauchnabel endete.
    
    Sie sah einfach heiß aus und küsste mich auf den Mund. „Guten Morgen, dann kanns ja losgehen!" Sie öffnete das Tor zur Scheune, die über dem Kuhstall lag, und kam mit einem rot-weißen Monster von Traktor herausgefahren, genau wie der auf dem T-Shirt. „Papas neustes Baby", sagte sie stolz, „200 PS, Allrad, Klima, Navi, alles drin!" Liesel und ihr Vater kuppelten den Hänger an und die Fahrt ging los. Ich klappte einen Notsitz neben ihr runter und nahm den Hund auf den Schoß, ich bewunderte sie, wie sicher sie mit dem schweren Gespann die schmalen Waldwege mit ihren engen Kehren bezwang.
    
    „Wirst du mal den Hof übernehmen?" fragte ich sie. „Nein, nach der Matura will ich studieren und Lehrerin werden. Ich liebe Kinder und will später ...
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