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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... einem Problem geworden?« »Nein!«, sagte Helena. »Natürlich nicht. Er ist schon ziemlich in Ordnung. Ich habe das eher im Scherz gemeint.« Nach einer Weile fragte Helena: »Wie wollen wir das mit der Wache die nächsten Tage machen? Wären wir zu viert, wäre es sehr einfach gewesen, zwei und zwei fahren immer zusammen. Jetzt sind wir aber nur zu dritt. Da du, Melanie, zwar viel Erfahrung im Surfen, aber weniger Zeit auf dieser Yacht verbracht hast und du, Thomas, wenigstens etwas Erfahrung auf einem solchen Boot mitbringst, schlage ich vor, dass ich die erste Wache bis Mitternacht fahre. Und ihr mich dann beide ablöst und die nächsten vier Stunden zusammen fahrt. So wärt ihr während der eigentlichen Tiefschlafphase nicht alleine an Deck. Was meint ihr?« Melanie und Thomas schauten sich an und nickten. »Okay«, sagte Thomas. »Wir haben auch nicht viele Alternativen.« »Gut«, meinte Melanie. »Dann schlage ich vor, ich mache schon einmal etwas zu essen, damit wir uns dann gleich aufs Ohr legen können.« »Gute Idee!«, sagte Helena. »Was gibt es denn heute?« »Ich weiß nicht. Ich muss mir erst einen Überblick verschaffen, was Papa alles an Vorräten eingepackt hat«, sagte sie und verschwand unter Deck. Nach einer Weile rief sie nach oben: »Wie wäre es mit Spaghetti und einer Gemüsesauce?« »Geht denn Kochen, wenn wir unterwegs sind?«, fragte Thomas. »Das ist kein Problem«, erklärte Melanie, »wir haben derzeit ja kaum Seegang.« »Wenn das so ist. Für Pasta bin ...
... ich immer zu haben!«, stimmte er ihr zu. »Klingt prima!«, bestätigte Helena. »Ich helfe dir beim Schnibbeln«, sagte Helena. Und zu Thomas gewandt ergänzte sie: »Du kommst klar hier? Immer auf die großen Schiffe achten. Wir kommen bald in die Nähe des Fahrwassers. So ein Containerriese wird uns nicht ausweichen.« »Ja, schon klar!« Helena ging zu ihrer Schwester hinunter und zusammen bereiteten sie das Essen zu. Kurze Zeit später strömte der Duft angebratener Zwiebeln den Niedergang hinauf. »Das riecht schon lecker! Ich hoffe, es dauert nicht mehr so lange. Ich bekomme langsam Hunger«, rief Thomas den Niedergang hinab. »Nur da rumstehen, nicht mithelfen und dann noch drängeln«, rief Helena ihm hinauf. »Solche Leute haben wir besonders gerne. Nicht wahr, Melanie?« »Ja, das sind uns die Allerliebsten!«, antwortete sie lachend. Kurze Zeit später kamen die Geschwister mit drei großen Tellern, gefüllt mit Spaghetti, einer köstlich duftenden Gemüsesauce und geriebenem Parmesan nach oben und alle begannen zu essen. Thomas hatte unten einen Fuß in das Steuerrad gestellt und versuchte, während des Essens den Kurs zu halten. Nach einer Weile bemerkte er: »Das ist die beste Sauce, die ich seit langem gegessen habe. Was ist da alles drin?« »Wird nicht verraten. Das ist unsere geheime Familiengewürzmischung«, antwortete Melanie und dachte sich erneut, dass seine Einstellung ihr gefiel. Er hatte sie wegen des Essens gelobt. Damit war er eindeutig anders, als viele, die ...