1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... gefühlt vor sich hin, bis wir endlich gemeinsam zu Abend essen. Um keinen Verdacht bei meinen Eltern zu erregen, bleibe ich so lange wie üblich bei ihnen unten, bis ich auf meine Kammer gehe.
    
    Ich sehne ihren Besuch herbei. Aber sie kommt einfach nicht. Ich will schon meine Schnitzsachen hervorholen, um mir die Warterei zu verkürzen, da klopft es endlich an die Tür. Ich springe auf und werfe fast den Stuhl um. Ich zwinge mich zur Ruhe und öffne. Wie eine Woche zuvor steht Johanna vor der Tür. Ich lächele sie an und lasse sie schnell eintreten.
    
    Da ich rasch zum Thema kommen will, bitte ich sie, sich aufs Bett zu setzen. Ich stelle mir den Stuhl zurecht und nehme ebenfalls Platz.
    
    »Na, was wolltest du mich fragen?«
    
    »Du hast vorhin etwas gesagt, was ich nicht verstanden habe.«
    
    »Was meinst du?«
    
    »Du hast gesagt, wenn du nicht aufpassen würdest, dann würdest du dich vergessen. Was hast du damit gemeint? Mir schien es wichtig!?«
    
    Sie runzelt die Stirn und wartet einen Moment, bis sie antwortet: »Du weißt nicht, was ich damit gemeint habe?«
    
    »Nein, sonst würde ich dich nicht fragen.«
    
    »Wie soll ich das erklären? Weißt du, was Mann und Frau zuweilen miteinander tun, wenn sie alleine sind?«
    
    »Nein. Woher sollte ich das wissen? Ich war noch nie mit einer Frau... zusammen.«
    
    »Hmm. Weißt du, woher die Babys kommen?«
    
    »Sie kommen nicht vom Klapperstorch, so viel weiß ich«, bemerke er lachend. »Sie kommen von den Frauen. Ich habe schon schwangere Frauen ...
    ... gesehen.«
    
    »Richtig. Und wie werden sie schwanger?«
    
    »Ist das nicht Gottes Wille?«
    
    »Es passiert mit Gottes Wille«, erklärt sie. »Aber der Mann der Frau ist ebenfalls dabei beteiligt.«
    
    »Wie das?«
    
    »Mit dir hat noch nie jemand darüber gesprochen?«
    
    »Nein! Wenn ich es dir doch sage.«
    
    Sie zögert mit ihrer Antwort. Nach einem tiefen Seufzer fährt sie fort: »Nun, weißt du, der Mann schiebt seinen Schniedel der Frau in die Pforte und dann, mit Gottes Wille, wird sie schwanger.«
    
    Wie soll das gehen, frage ich mich. Da fällt mir etwas ein. »Ist das in etwa so wie bei den Hunden? Ich habe das schon einmal bei unserem gesehen, dass er auf eine Hündin von hinten springt. Mama hat dann gesagt, dass er das nur machen würde, weil sie läufig sei.«
    
    Johanna nickt: »So in etwa ist das bei Mann und Frau auch.«
    
    »Und was hat das jetzt damit zu tun, dass du dich vergessen würdest?«
    
    Ich sehe den Zusammenhang immer noch nicht.
    
    »Weißt du, Mann und Frau machen das nicht nur, wenn sie ein Kind bekommen wollen, sondern auch wenn sie Lust dazu haben.«
    
    Jetzt geht mir ein Licht auf: »Du meinst, dass... dass nicht mehr viel gefehlt hätte, dass du mit mir das hättest machen wollen?«
    
    Sie wird rot im Gesicht und senkt den Blick.
    
    »Johanna, es tut mir leid, ich... ich fühle mich so dumm. Ich wollte dich nicht kränken.«
    
    »Du... du hast mich nicht gekränkt und... und dumm bist du schon gar nicht. Du bist sehr gescheit. Woher hättest du es wissen sollen, wenn es dir noch keiner ...
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