1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... gewesen. Aber jetzt! Dies übertrifft alles Denkbare und mir wird schwarz vor Augen.
    
    Nach einer Weile komme ich wieder zu mir. Die letzten Wellen laufen durch meinen Körper und ich bleibe erschöpft, aber sehr glücklich auf ihr liegen. Sie hat mich mit ihren Armen umfasst, und versichert sich so, dass ich bei ihr bleiben werde.
    
    In dieser Nacht erklärt sie mir flüsternd, was es mit dem weißen Schleim auf sich hat, wie man bei ihr und mir die beteiligten Organe nennt. Ich fände es schön, wenn sie die Nacht bei mir im Bett verbleiben könnte, aber wir sind beide der Meinung, dass das in Hinblick auf meine Eltern keine gute Idee ist.
    
    Sie besucht mich danach jede Nacht und sie bringt mir alles bei, um mit einer Frau glücklich zu werden. Ich erfahre ebenfalls, dass ein Grund für den Zwist mit ihrem Mann ist, dass sie ihm bis jetzt keine Kinder geschenkt hat, obwohl sie es immer wieder miteinander tun würden.
    
    Nach vier Wochen muss sie leider abreisen. Meine Trauer, dass sie weg ist, wird durch die vermehrte Nachfrage nach Sensen für die Ernte überdeckt. Sonntags, nach dem Mittag gehe ich immer wieder in die Scheune und denke an das Tanzen mit ihr.
    
    Einige Wochen später erhalten wir einen Brief von ihr, dass sie und ihr Mann endlich in freudiger Erwartung ihres ersten Kindes sind.
    
    Die Tiefe der Gefühle für sie macht es mir unmöglich, mich näher auf ein anderes Mädchen einzulassen.
    
    Meine Eltern ermutigen mich immer wieder, ein Mädel aus der Stadt zu ehelichen. ...
    ... Besonders meine Mutter wünscht sich ein Enkelkind.
    
    Vier Jahre später stirbt Johannas Mann. Es heißt, er habe zu viel geraucht und getrunken. Johanna zieht mit ihrem Sohn zu uns auf die Schmiede und sie hilft meiner Mutter beim weiteren Aufbau des Geschäfts. Bald nach ihrer Ankunft liegen wir in der Nacht wieder zusammen im Bett. Dabei gesteht sie mir, dass das Kind von mir und nicht von ihrem verstorbenen Mann ist.
    
    Wir treffen uns weiter in aller Heimlichkeit. Nach dem offiziellen Trauerjahr halte ich um ihre Hand an. Meine Eltern wundern sich, dass ich jetzt auf einmal heiraten will und dann eine ältere Frau mit einem Kind. Da sie aber in dem Jahr gesehen haben, wie gut ich mich um den Jungen gekümmert habe, stimmen sie der Hochzeit zu.
    
    Johanna und ich schenken meinen Eltern in den nächsten Jahren noch zwei weitere Enkel.
    
    Erstaunlich ist die verblüffende Ähnlichkeit der drei Kinder untereinander trotz zweier angeblich unterschiedlicher Väter. Es gibt jedoch niemanden, der den richtigen Schluss zieht.
    
    Thomas lehnte sich zurück, trank den restlichen Kaffee und blickte zwischen den Geschwistern hin und her.
    
    »Wow, ich bin hin und weg!«, sagte Melanie.
    
    »Ich aber auch«, fügte Helena hinzu, »ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Du bist immer wieder ein Quell der Überraschungen. Dass du dir eine solche Geschichte ausdenken kannst, hätte ich nicht gedacht. Ich muss gestehen, sie hat mich nicht kalt gelassen. Ich konnte richtig mit den beiden mitfiebern. Es war ...
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