1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... ziemlich schnell klar, dass sie ineinander verliebt sind. Die Frage war nur, ob und wie die Geschichte ausgeht. Und... nun ja... die Geschichte hat mich angetörnt.«
    
    »Mir ging es ähnlich«, bestätigt Melanie. »Ich wäre gerne mit Euch unter Deck gegangen. Mehr muss ich wohl nicht sagen. Und eine so üppige Handlung denkst du dir aus, wenn du dich selber erregen möchtest?«
    
    »Manchmal schon.«
    
    »Und auch dieses ausführliche Ende?«
    
    »Zumeist ist es so, dass ich meinen Höhepunkt mit den beiden habe, wenn sie das erste Mal miteinander schlafen. Das Ende habe ich mir spontan ausgedacht, damit die Geschichte etwas runder ist.«
    
    »Echt klasse! Auch das Ende ist stimmig«, sagte Helena. »Ich glaube, ich brauche eine kleine Pause. Jetzt gleich eine weitere Geschichte wäre mir zu viel. Was meint ihr, sollen wir die beiden anderen bis nach dem Mittag verschieben?«
    
    »Finde ich eine gute Idee«, bestätigte Thomas.
    
    »Ja, das sehe ich auch so«, sagte Melanie. »Wie wäre es, wenn ich jetzt etwas zu essen koche?«
    
    »Da sage ich nicht nein«, stimmte Thomas zu. »Eine solche Erzählung macht hungrig.«
    
    Wenig später saßen sie zusammen an Deck und genossen, was Melanie Kleines für sie gezaubert hatte. Anschließend klarten sie das Schiff auf und kamen wieder im Cockpit zusammen. Thomas hatte das Ruder übernommen. Helena nahm mit einem Becher Wasser in Luv auf der Bank Platz und lehnte sich an den Decksaufbau zurück.
    
    »Jetzt erwartet aber keine Geschichte wie bei Thomas!«, bat ...
    ... Helena.
    
    »Ich habe keine konkreten Erwartungen«, beruhigte er sie. »Mich interessieren einfach deine Fantasien.«
    
    »Meine Geschichte geht so«, begann Helena.
    
    13.2 Helenas Fantasie
    
    Heute Abend befinde ich mich auf dem Weg in mein Fitnessstudio, welches ich mindestens zwei Mal die Woche aufsuche. Meistens bin ich hier abends, nach der Uni, und es kommt oft vor, dass ich eine der Letzten bin. So wie auch an diesem Abend. Die Fußballnationalmannschaft spielt irgendein wichtiges Spiel, was mich absolut kalt lässt, da ich mir aus Fußball nicht mache. Dort angekommen, begrüßt mich niedergeschlagen die Angestellte am Tresen und erzählt, dass ihr Babysitter kurzfristig krank geworden ist und sie immer noch keinen Ersatz gefunden hat. Da ich sie gut kenne und von ihrer schwierigen familiären Situation weiß, biete ich ihr an, am Ende des Abends das Studio abzuschließen. Sie fällt mir um den Hals und dankt mir überschwänglich.
    
    Während ich an den Geräten trainiere, behalte ich den Empfang im Auge. Es werden immer weniger und niemand hat an dem Abend den Wunsch, ein Getränk oder Sonstiges zu erwerben. Eine Stunde vor Schließung trainiert außer mir nur noch ein anderer Sportler. Seit ein paar Wochen kommt er regelmäßig in das Studio. Meines Wissens ist er ein Sportstudent und wir haben schon früher mal ein paar Worte miteinander gewechselt. Er macht einen netten Eindruck und sieht ziemlich gut aus.
    
    Ich erkläre ihm kurz die besondere Situation dieses Abends, und dass ich das Studio später ...
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