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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... sich hineinhorchte. Wie würde sie das erfahren können, fragte sie sich. Sie wollte verstehen, ob er grundsätzlich nicht mit ihr allein sein wollte oder ob er unsicher war, wie er sich ihr gegenüber verhalten sollte. Sie wollte das Schweigen brechen und fragte: »Du wolltest mir doch noch mehr über diesen sizilianischen Commissario erzählen.« Sie erkannte sofort, dass sie ihm mit dieser Frage eine große Last von den Schultern genommen hatte. Er wirkte erleichtert und lächelte sie an. »Ja gerne. Montalbano ist sein Name.« Er erzählte begeistert über den Hauptdarsteller, seine Freundin, seinen Freund, welcher ständig neue Liebschaften hatte und die weiteren Personen des Kommissariats. Er schilderte die Personen so lebendig, dass sie sie sich bald leibhaftig vorstellen konnte. Sie freute sich über die Begeisterung, die von ihm ausging. Als eine halbe Stunde vergangen war, fiel ihnen auf, wie die Zeit verflogen war, und sie beschlossen, zurückzugehen. Ihre weitere Unterhaltung drehte sich um Fragens ihres jeweiligen Studiums. Dabei traute er sich jedoch nicht, ihr persönliche Fragen zu stellen, ob sie zum Beispiel einen Freund hätte. Am Boot angelangt, erwartete sie Melanie, welche im Cockpit saß und las. »Na, ihr seid aber lang weg gewesen. Und ich habe mich schon gefragt, ob ich mir Sorgen machen sollte. Ich wollte schon nach Euch suchen lassen«, bemerkte sie lachend. Thomas errötete, da er zwischen den Zeilen verstand, was sie andeutete. Helena ...
... antwortete: »Wir sind einfach die Küste runtergegangen und hatten die Zeit aus den Augen verloren.« Um schnell das Thema zu wechseln, fragte Thomas: »Möchte einer von euch auch ein Glas Wein?« Helena lehnte ab, wohingegen ihre Schwester zusagte. Als Thomas unter Deck verschwunden war, warf Melanie ihrer Schwester einen vielsagenden Blick zu, und nickte kurz in seine Richtung. Helena gab ihr keine klare Antwort. Er kam mit einer geöffneten Weinflasche, zwei passenden Gläsern und einem Becher Wasser wieder an Deck. »Für dich vielleicht ein Wasser, Helena?«, fragte er. »Oh danke, lieb von dir!« Nachdem er Melanie und sich ein Glas eingeschenkt hatte, fragte er: »Und, was machen wir morgen?« »Ich weiß nicht«, begann Helena, »hier gibt es ja nicht so viel zu sehen. Es hängt auch vom Wetter ab. Ich mache morgen aber immer noch keine so großen Sprünge. Der Spaziergang soeben hat mich doch ziemlich angestrengt.« »Oh, das tut mir leid«, sagte Thomas. »Muss es nicht. Ich fand ihn schön. Es liegt nicht an dir. Es liegt daran, dass ich nach dieser Kotzerei erst wieder zu Kräften kommen muss. Ich werde heute Abend bestimmt nicht alt.« »Kann ich nachvollziehen.« Kurze Zeit später stand sie auf und sagte: »Ich leg mich hin. Wir sehen uns morgen. Euch eine gute Nacht.« »Soll ich meinen Schlafsack vorne rausholen?«, fragte Thomas. Helena blickte zurück und antwortete: »Kannst du machen, brauchst du aber nicht. Wir können es doch einfach so lassen, wenn es für ...