1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... bestätigt.
    
    Sie öffnete leicht ihre Augen und sah, wie er sie betrachtete. Er wandte seinen Blick nicht von ihr ab, bemerkte sie. Ihm gefiel demnach, was er sah!
    
    Thomas war der Meinung, dass sie mit dieser Figur hundert Mal besser aussehen würde als die ganzen Models, die immer über die Laufstege gingen. Er erinnerte sich an eine Jubiläumssendung über Heinz Erhardt im Fernsehen, in der ein alter Auftritt dieses Komikers gezeigt worden war. Dieser hatte die Gestalt solcher Models einmal so bezeichnet, als würden sie aussehen wie eine Hundehütte, in jeder Ecke ein Knochen. Melanie hingegen hatte nach seinem Geschmack eine Traumfigur. Als ihm bewusst wurde, wie lange er sie bereits angesehen hatte, schaute er sich kurz um, ob ihn jemand beobachtet hatte -- zum Glück niemand -- und er richtete seine aufmerksam wieder seinem Buch zu.
    
    Helena wurde es wenig später ebenso zu warm und sie zog ihr T-Shirt aus. Sie legte sich auf den Bauch und genoss die warmen Strahlen auf ihrem Rücken.
    
    Thomas hatte mitbekommen, dass sie ebenfalls nur noch ihren Bikini anhatte. Er konnte sie jedoch nicht sehen, da ihre Schwester im Weg lag. Er überlegte, dass, wenn sie jetzt alle schwimmen gehen würden, die Plätze danach doch zu seinem Vorteil neu verteilt werden könnten.
    
    »Wer hat Lust schwimmen zu gehen?«, fragte er und setzte sich auf.
    
    Helena dreht sich um und rief aus: »Prima Idee!«
    
    Melanie stimmte ihr zu und ergänzte: »Und wer als letzter im Wasser ist, muss heute Abend ...
    ... abwaschen.« Mit diesem Satz sprinteten die Geschwister los und ließen den verdutzt dreinschauenden Thomas zurück. Er lief hinter ihnen her, sah aber schnell, dass er sie nie einholen würde, da ihr Vorsprung zu groß war. Als er sie im Wasser erreicht hatte, lachten sie laut los: »Abwaschen! Thomas muss abwaschen!«
    
    »Das war nicht fair!«, beschwerte er sich.
    
    »Warum denn nicht?«, fragte Helena scheinheilig lachend.
    
    »Warum wohl? Das hattet ihr doch untereinander abgesprochen!«, beschwerte er sich.
    
    »Nö, überhaupt nicht«, sagte Melanie. »Früher haben wir das so immer gemacht.«
    
    »Gehört das etwas zu dem ›faul in der Sonne liegen, so wie früher‹?«, fragte er.
    
    »Du hast es erraten!«, lachte Helena.
    
    »So, so«, sagte er, »und wie ist es hiermit?«
    
    Er sprang auf und drückte erst Helena und anschließend Melanie unter Wasser. Beide kamen prustend an die Oberfläche, verständigten sich kurz mit einem Blick und stürmten auf ihn zu. Er versuchte, ihnen schwimmend zu entkommen, doch Helena war schneller und hielt ihn fest. Melanie kam ihr kurz danach zu Hilfe und gemeinsam versuchten sie ihn, unter Wasser zu drücken. Dies gelang nur halbherzig, da er größer war als sie.
    
    Melanie erfasste, dass sie ihn so nicht bezwingen würden, und sie rief ihrer Schwester zu: »Seine Beine!«
    
    Helena verstand sofort und tauchte unter Wasser auf seine Beine zu. Thomas traute sich nicht, Melanie richtig am Körper anzufassen, da er Angst hatte, sie versehentlich an unschicklichen Stellen zu berühren. ...
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