1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... das Boot zukommen. Sie schwankte kurz, ob sie die beiden unten warnen sollte, entschied sich aber kurzerhand dagegen.
    
    Als die Wellen das Boot trafen, rührten sich die Töpfe auf dem Herd kaum, da sie mit Topfhaltern gegen Verrutschen gesichert waren. Helena und Thomas hingegen hielten sich in diesem Moment nirgendwo fest, schwankten und Helena stieß rückwärts mit ihm zusammen. Er ließ den Pfannenwender fallen und fing sie mit beiden Händen auf, rechts und links an ihrer Hüfte. So gestützt, gelang es ihr, halt an der Spüle zu finden. Für einen kurzen Augenblick berührte er mit seinem freien Oberkörper sie am Rücken und ein leichtes Kribbeln durchlief sie. Die Gegenbewegung des Schiffs drängte jetzt ihn gegen sie und sie spürte kurz seine Beule an ihrem Po, bevor er sich mit der Hüfte hastig zurückzog.
    
    »Festhalten!«, rief Melanie von oben.
    
    »Ach ja?«, fragte Thomas lachend. »Dass das Boot schlingert, haben wir auch schon mitbekommen. Oder?«
    
    »Ja!«, bestätigte Helena.
    
    »Und? Alles in Ordnung?«, fragte Melanie.
    
    »Ja, ja, geht schon!«, erwiderte Thomas.
    
    Nachdem die Wellen vorbei waren, wusch Helena die Seife aus dem Stoff und warf verstohlen einen Blick zur Seite, auf seinem Schritt. Sie hatte sich nicht getäuscht! In seinen Badeshorts zeichnete sich tatsächlich eine Erektion ab. Sie spürte, wie sie errötete. Warum war sie peinlich berührt, wenn er in ihrer Gegenwart erregt war? Sie verstand sich nicht. Eigentlich hätte er es doch sein müssen, dem dies peinlich ...
    ... war. Vielleicht war es ihm ja peinlich? Hatte er sich nicht zurückgezogen, nachdem er mit ihr zusammengestoßen war? Warum machte sie sich überhaupt Gedanken, was peinlich wäre, fragte sie sich? Viel eher ging es doch um die Frage: Warum war er erregt? Kam das daher, weil sie hier oben herum entblößt neben ihm stand?
    
    Eine ganz neue Seite sah sie mit einem Mal an ihm. Er war ein Mann und nicht mehr der kleine Junge von früher!
    
    Sie schien ihm zu gefallen.
    
    Wäre es sonst so zärtlich ihr gegenüber gewesen, am Strand und vorhin beim Eincremen?
    
    Es war mehr als nur ›gefallen‹!
    
    Er fand sie attraktiv!
    
    Er begehrte sie sogar!
    
    Ihr wurde bewusst, dass ihr das Gefühl, wie er sie kurz zuvor mit kräftigen Händen aufgefangen hatte, es ihr angetan hatte. Seine Hände an ihrer Taille, erneut lief ihr ein wohliger Schauer über den Rücken.
    
    »Du, das Wasser kocht«, bemerkte Thomas und unterbrach ihre Gedanken, »kannst du mir bitte die Spaghetti geben?«
    
    Sie reichte ihm die Packung und fragte: »Wie weit ist das Gemüse?« Sie schaute ihm über die rechte Schulter und wie von einem kleinen elektrischer Schlag durchfuhr es sie, als sie seinen nackten Rücken mit ihrer linken Brust berührte.
    
    Er nahm diese Berührung wahr, sie war wie ein süßer Stich. Niemals zuvor hatte er eine nackte Brust auf seiner Haut verspürt und er schnappte nach Luft. Für einen Moment Schloss er die Augen und fragte sich: Hatte er gerade geträumt? Hatte sie sich wirklich mit ihrem nackten Oberkörper an ihn ...
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