1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... gelehnt? Mit ihrer Brust?
    
    Ihre Hand auf seiner Schulter unterbrach sein Dahinschweben in Gedanken! Sie schaute ihm über die andere Schulter: Direkt neben seinem Gesicht spürte er ihre Nähe und ihre Haare berührten seine Wange. Sein Herz pochte vor Aufregung, vor Freude, vor Unsicherheit in seiner Brust: Sie war ihm so nah gekommen. Er verspürte jedoch Angst, dass sie seine Nervosität mitbekommen würde. Es war zum Verrücktwerden, fluchte er innerlich.
    
    »Noch einmal umrühren und der Tunfisch kann in die Sauce«, stellte sie fest. »Hast du mal den Pfannenwender?«
    
    »Der ist mir leider runtergefallen«, erklärte er, »als ich dich bei der Welle aufgefangen habe.« Er ging auf dem engen Raum langsam in die Knie, hob das Gerät auf und wandte sich beim Aufstehen ihr zu. »Bitte schön...« Er stockte beim Sprechen, da er in diesem Moment ihrer Brüste vor den Augen hatte. Er hielt in seiner Bewegung inne und nahm alle Details auf: Die helle Haut, unter der einige Adern durchschimmerten, die Unregelmäßigkeiten der dunkleren Haut ihrer Warzenvorhöfe und, ein klein wenig hervorstehend, ihre Brustwarzen.
    
    Sie folgte seiner Bewegung, bis er schließlich zu ihr aufschaute. Ihm schien die Situation peinlich zu sein, da ihm vermutlich bewusst wurde, wie lange er auf ihre Brüste gestarrt hatte. Schamesröte stieg ihm ins Gesicht. Warum eigentlich, fragte sie sich? War das nicht der Traum aller Männer, die Brust einer Frau aus der Nähe zu betrachten?
    
    Dass er sich schämte... könnte das dann ...
    ... nicht auch bedeuten, dass er in ihr mehr sah als nur eine halb bekleidete Frau? Ihm war nicht egal, was sie von ihm dachte. Sie überlegte kurz, wie sie die Situation entschärfen konnte, und wollte schon fragen, ob ihm gefallen hätte, was er sehen würde. Das hätte ihn jedoch wohl noch mehr peinlich berührt. Es lag ihr jedoch nichts daran, ihn bloßzustellen, auch nicht mit einem dummen Scherz. Er wirkte sehr ernst, trotz der unfreiwilligen Komik der Szene. Stattdessen wollte sie die Aufmerksamkeit zurück aufs Kochen lenken und fragte: »Und, gefunden, was du gesucht hast?« Dass man diese Frage ebenso doppeldeutig verstehen konnte, erkannte sie zu spät.
    
    Thomas hätte ihr am liebsten einen Kuss auf jede Brust gedrückt, wie es die Männer in seinen Geschichten immer taten, um die Frauen zu liebkosen. Er hatte jedoch viel zu große Angst vor ihrer Reaktion. Stattdessen erhob er sich ganz und hielt den Pfannenwender hoch.
    
    »Ja, hier. Bitte!«
    
    Er gab ihn ihr, ging einen Schritt zur Seite und ließ sie an die Pfanne.
    
    »Öffne doch schon mal die Tunfischdosen«, bat sie ihn.
    
    Er öffnete zwei Dosen und goss den Saft ab. In diesem Moment erinnerte er sich an Melanies Hinweis und er stellte sich dicht hinter sie. Seine linke Brust berührte ihren Rücken und rechten Arm. Sie wich nicht zurück! Lehnte sie sich nicht gerade ein wenig an ihn, fragte er sich, oder war das nur die Bewegung des Boots? Er gab ihre eine Dose nach der anderen und sie schüttete den Inhalt in die Soße. Sein Herz ...
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