1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... pochte wie wild vor Aufregung in seiner Brust und er war überzeugt, dass sie es hören musste.
    
    Helena fühlte seine nackte Haut an ihrem Rücken und ihr... ihr gefiel es! Seine Nähe hatte etwas Beruhigendes und sie lehnte sich ein klein wenig an ihn, in der Bewegung des Boots. Ihr Arm rührte den Inhalt der Pfanne um, ohne dass sie darüber nachdachte. All ihre Gedanken waren bei ihm, wie er neben ihr stand und obwohl er ihr den Fisch bereits gegeben hatte, wich er nicht von ihrer Seite. Seine Berührung, seine Nähe waren kein Zufall. Er wollte ihr so nah sein. Und jetzt... und jetzt legte er eine Hand auf ihre linke Hüfte und drückte sie noch enger an sich. Sie schloss ihre Augen, ließ ihren Kopf nach hinten gegen ihn sinken und atmete tief ein und aus. Trotz der äußeren Ruhe schlug ihr Herz kräftiger als bei ihren Ausdauerübungen. Sie lehnte sich nachdrücklicher gegen ihn und der Körperkontakt nahm zu. Mit einem Mal spürte sie erneut seine Beule an ihrem Po. Eine anfangs nur flüchtige Berührung hatte sich verwandelt und wirkte wie eine erotische Droge auf sie. Sie lehnte sich stärker an ihn und genoss, wie er sie hielt. Es wühlte sie auf. Sie wollte den Moment auskosten und bewegte sich nicht.
    
    In diesem Moment kochte das Nudelwasser über und sie beide wurde ihrer Erstarrung entrissen. Er nahm schnell einen Topflappen und hob den Deckel an.
    
    »Wie lange sind die Nudeln schon im Wasser?«, fragte er.
    
    »Ich habe auch nicht auf die Uhr gesehen«, sagte sie und grinste ihn ...
    ... an.
    
    Er fischte mit einer Gabel eine Spaghetti aus dem Topf und probierte sie und nickte. »Sie sind fertig. Ich gieß das Wasser ab.«
    
    »Gut, dann hole ich schon mal tiefe Teller.«
    
    Kurze Zeit später saßen sie an Deck und begannen mit dem Essen.
    
    Melanie fragte als Erste: »Habt ihr da etwas in die Soße getan?«
    
    »Wieso fragst du?«, fragte Helena.
    
    »Ich habe das Gefühl, da fehlt was. Habt ihr Salz und Pfeffer rein?«
    
    »Ähm, ich glaube nein«, gestand Thomas.
    
    »Das haben wir vergessen. Warte, ich hole es«, sagte Helena und verschwand unter Deck.
    
    »Ihr wart scheinbar abgelenkt?!«, bemerkte Melanie schmunzelnd.
    
    Er wusste, wie sie es meinte. Dennoch senkte er verlegen seinen Blick. Das eben Geschehene konnte er fast nicht glauben! Helena, die Frau seiner Träume, war ihm nicht ausgewichen, sondern hatte sich an ihn gelehnt. Es war ihr nicht unangenehm gewesen. Ganz im Gegenteil, sie musste es gemocht haben. Sie hatten es beide genossen. Anderenfalls wären sie beide nicht so abgelenkt gewesen und hätten zusammen vergessen, die Soße abzuschmecken.
    
    Helena kam an Deck und sagte: »Sorry, haben wir vergessen. Es macht sich einfach jeder selbst so viel drauf, wie er möchte.«
    
    Nach dem Essen übernahm Thomas das Ruder und sie segelten weiter nach Süden. Sie fuhren den River Blackwater hinauf und legten in Maldon an. Zunächst erledigt sie die Formalitäten im Hafen und spazierten im Anschluss durch das malerische Städtchen. Spontan entschieden sie, in einem Pub eine ...
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