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Ein unerwarteter Segeltörn Komplett
Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal
... den Film?«, fragte er die beiden, um unkompliziert das Schweigen zu brechen. »Ich fand ihn schön«, sagte Melanie, »ein bisschen altmodisch, klar, aber supergemacht. Und du hattest recht, er kann wirklich tanzen und sieht verdammt gut aus!« »Mir hat der Film auch gefallen. Besonders gut gefiel mir die Rolle der Kathy Selden. Zu Beginn wirkte sie sehr selbstbewusst, später hatte ich den Eindruck, dass sie es etwas schwer hatte, gegen die zwei männlichen Darsteller durchzukommen.« »Gegen einen Gene Kelly anzuspielen ist sehr schwer«, meinte er, »vielleicht hat ihr damals auch die Erfahrung gefehlt. Es war, glaube ich, eine ihrer ersten Rollen gewesen, wenn nicht sogar die erste Rolle in einem Spielfilm. Wie sie in späteren Rollen gespielt hatte, weiß ich nicht. Ihr kennt aber vermutlich ihre Tochter?« »Ist sie auch Schauspielerin?«, fragte Helena. »Ja, Carrie Fisher«, sagte er. »Ist das nicht Prinzessin Lea?«, fragte Melanie. »Sagt mir jetzt nichts«, sagte Helena. »Dann kennst du ›Star Wars‹ nicht?«, fragte er. »Nein, mit dieser Art Science-Fiction kann ich nichts anfangen.« »Magst du gar keine Science-Fiction Filme?« »Doch, sie müssen aber anders sein, zum Beispiel Arrival oder Gattaca.« »Ja, die kenne ich auch. Gute Filme!« »Bevor ihr euch jetzt komplett in Filmen verliert, wollen wir noch was machen, oder zurück?«, fragte Melanie. Sie einigten sich darauf, etwas zu essen, bevor sie zurück an Bord gehen wollten, da sie so nicht selber ...
... kochen und abwaschen mussten. Ihre Wahl fiel auf eine Pizzeria, da diese nicht so teuer war, wie andere Restaurants und sie so eine Abwechslung zu den Gerichten hatten, zu denen, die sie an Bord kochen konnten. Sie brachen auf. Thomas ging neben Helena und nahm sie an der Hand. Sie war glücklich, dass er ihre Hand ergriffen hatte, denn obwohl sie ein gutes Gefühl bei ihm hatte, hing in ihrem Gedächtnis immer noch dieser sie ängstigende zwei Jahre alte schwarze Fleck. Sie war frustriert darüber, dass ihr Handeln immer noch davon bestimmt wurde, dass sie es ihm nicht gleichtun konnte, ihn einfach an der Hand zu nehmen. Daher schaute sie ihn lächelnd an und nickte ihm zustimmend zu. Nach einer Familienpizza, die sie sich geteilt hatten, nahmen sie die U-Bahn und fuhren zurück zum Jachthafen und gingen an Bord. Melanie fühlte sich in dem Moment fehl am Platze und es war für sie selbstverständlich, den beiden Raum und Zeit für sich geben. Daher verkündete, dass sie sich hinlegen wollte, und verschwand unter Deck. Helena und Thomas waren unschlüssig. Unerwartet standen sie so plötzlich alleine an Deck. Sie schauten sich einen Augenblick betreten an, bis Helena auf Thomas zuging und ihn fest in die Arme nahm. Sie sagten nichts. Sie hielten einander fest. Sie hörten auf den fremden Herzschlag. Sie saugten den Geruch des anderen ein, während sie ihr Gesicht an den Hals der anderen drückten. Thomas spürte seine Erregung wachsen. Hoffentlich würde sie es nicht bemerken! ...