1. Ein unerwarteter Segeltörn Komplett


    Datum: 20.08.2026, Kategorien: Erstes Mal

    ... Es war ihm unangenehm, er wollte sie nicht bedrängen. Er verstand sich nicht. Er hatte nicht an Sex gedacht. Er hielt sie kräftiger in den Armen und drückte sie an sich. Sie verstärkte ihrerseits den Druck. Sie wollte ihm ebenso nah sein. Tief seufzte er auf.
    
    Helena genoss es, gehalten zu werden. Ihr Herz schlug kräftig. Eine tiefe Zufriedenheit breitete sich in ihr aus. Es war so schön, nur da zu stehen. Er drängte ihr keinen Kuss auf. Obwohl... ein Kuss wäre ihr nicht unangenehm gewesen. Eine tiefe Ruhe ging von ihm aus, als hätten sie alle Zeit der Welt. Sie schob ein Bein zwischen seine und drückte ihren Schoß an ihn. ›Ist das deine Erektion, die ich da spüre?‹, fragte sie sich. ›Du begehrt mich so, wie ich hier bin, aber du bedrängst mich nicht. Ich glaube, ich habe die richtige Entscheidung getroffen, dich näher an mich heranzulassen.‹
    
    Beide hielten sich mehr als eine halbe Stunde, fast unbewegt, im Arm. Ein frischer Wind kam auf und strich durch die Häuserschluchten. Er wehte durch den Jachthafen, ließ die Boote an ihren Festmachern zerren und ließ die beiden frösteln.
    
    »Sollen wir unter Deck gehen?«, fragte sie.
    
    Er nickte und hielt sie jedoch zurück, als sie zum Niedergang ging.
    
    »Warte kurz.«
    
    Sie schaute ihn an.
    
    »Bitte versteh mich jetzt nicht falsch. Ich würde dir am Liebsten sehr nah sein. Aber mein Gefühl sagt mir, dass heute Nacht jeder in seiner eigenen Koje schlafen sollte.«
    
    »Warum?«
    
    »Ich... ich...«, er kam nicht weiter. Er fühlte sich ...
    ... so unreif in diesem Moment.
    
    »Sprich dich aus. Was bedrückt dich?«, sagte sie, nahm ihn bei der Hand und sie setzten sich auf eine Bank in dem Cockpit.
    
    Er starrte zu Boden und stammelte: »Ich... ich bin noch nie einer Frau so nah gewesen wie dir gerade.«
    
    »Und, was ist daran schlimm?«
    
    »Ich fühle mich unsicher... ich... ich habe Angst, etwas falsch zu machen?«
    
    »Was meinst du, dass du falsch machen könntest?«, fragte sie liebevoll.
    
    »Ich weiß nicht. Deswegen bin ich ja unsicher.«
    
    »Du hast bisher nichts falsch gemacht und ich glaube nicht, dass du etwas falsch machen wirst. Und wenn da mal etwas ist, was mir nicht gefällt, dann sprechen wir drüber. In Ordnung?«
    
    Er nickte.
    
    »Wir machen es so, wie du es dir wünschst. Jeder schläft heute Nacht in seiner eigenen Koje. Und Thomas, ich finde es gut, dass du über deine Gefühle sprichst! Morgen sehen wir weiter. In Ordnung?«
    
    »Ja das ist gut.«
    
    »Jetzt wünsche ich dir eine gute Nacht und süße Träume!«, sagte sie, gab ihm einen Kuss auf den Mund und verschwandt unter Deck. Kurze Zeit später lag sie in ihrer Koje und schaute an die Decke.
    
    Ihre Schwester, fragte sie: »Und... wie geht es dir?«
    
    Sie blickte überrascht hinüber und fragte: »Du schläfst noch nicht?«
    
    »Nein, ich konnte nicht. Ich habe sehr an dich gedacht und mir so gewünscht, dass es so läuft, wie es dein Herz will. Geht es dir gut?«
    
    »Ja!«, sagte Helena mit tiefem, inbrünstigem Ton.
    
    »Hast du noch Bedenken... ihm gegenüber?«
    
    »Nein! Ich ...
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