1. Gefangen im Netz der Begierde 02


    Datum: 25.08.2026, Kategorien: Inzest / Tabu

    ... ich je gesehen hatte.
    
    Dann als er mich bemerkte, als ich mich nicht beherrschen und ein Knurren ausstieß, stand er plötzlich wie ein Wächter neben dem Bett, direkt im Lichtkegel. Seine massiven Arme waren vor seiner breiten Brust verschränkt, die Muskeln unter dem engen Hemd wirkten wie gemeißelter Stein. Sein Blick, dunkel und unergründlich, war nicht mehr auf meiner Tochter gerichtet, sondern *direkt auf mich*. Er war keine Spur überrascht und schien als ob er mich erwartet hätte. Wieso? Hatte er etwa seinen Gorillas nicht zugetraut mich einzufangen?
    
    Da sah ich, dass er lässsig seine beiden Hände zu einer Faust ballte, seitlich in Kampfposition ging und mich mit einer Hand herausfordernd herbeiwinkte, während er mich zynisch angrinste.
    
    *Ich kam zu spät. Zu spät, um sie vor diesem Schwein zu bewahren? Zu spät, um sie vor sich selbst zu retten?* Ein Schrei aus Wut, Ekel und panischer Vatersorge brandete in mir hoch.
    
    *Scheiße, der zerfetzt mich!* Die Erkenntnis schoss durch mich, kalt und klar. Dieser Mann war kein aufgeblasener Bodybuilder. Er war ein Kämpfer. vielleicht sogar ein Killer. Meine Fäuste ballten sich instinktiv, die Nägel gruben sich in meine Handflächen. Adrenalin jagte durch meine Adern, bereitete mich auf einen sinnlosen, verzweifelten Kampf vor. Ich holte Luft, um ihn anzuschreien, um dieses Ungeheuer anzuschreien, was er mit meiner Tochter tat, mit *meinem Kind* -- und wollte gerade vorpreschen als ein *Gurren* vom Bett wiederhallte. Tief, satt ...
    ... und äußerst zufrieden. Es kam von Jenny. Ihr Kopf lag entspannt auf dem schwarzen Kissen, ein Lächeln spielte um ihre geschwollenen, roten Lippen. Ihre Augen, halb geschlossen, glänzten nicht wie befürchtet in Tränen, sondern in einem trägen, siegreichen Triumph. Sie sah zu meinem Schmerz den Südländer an und nicht mich.
    
    *„Ich danke dir, Tayfun"*, ihre Stimme war ein sanftes, rauchiges Raunen, das dennoch jeden Winkel des Raumes füllte. *„Dass ihr drei mitgespielt habt. Du darfst jetzt gehen."* Sie machte eine winzige Pause, ihr Blick schwenkte langsam, schwerfällig, zu mir. Ein Funke unverkennbarer Herausforderung blitzte darin auf. *„Und schließe die Tür bitte hinter dir zu. Mein Daddy..."* Sie ließ das Wort auf der Zunge zergehen, genoss es sichtlich. *„...will bestimmt seine Belohnung einfordern."*
    
    Die Wirkung war unmittelbar und schockierend. Die harte, maskenhafte Miene Tayfuns, die Sekunden zuvor noch eine tödliche Absicht in meine Richtung ausgestrahlt hatte, verwandelte sich in Freundlichkeit. In das wissende Lächeln eines Mitverschworenen. Seine dunklen Augen glitten von Jenny zu mir, messerscharf, als wollte er meine Seele durchbohren. Dann, fast unmerklich, nickte er. Ein knappes, militärisches Kopfnicken. Kein Wort. Er lockerte seine Fäuste, drehte sich mit einer geschmeidigen, lautlosen Bewegung um und schritt an mir vorbei. Sein Geruch -- teures Aftershave und moschusartiger Schweißheruch -- strich an mir vorbei. Er öffnete die schwere Tür, durch die ich ...
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