1. Gefangen im Netz der Begierde 02


    Datum: 25.08.2026, Kategorien: Inzest / Tabu

    ... steuerte auf eine weitere Treppe zu, die ich vorher nicht bemerkt hatte. Eine schmale, schwarze Metallkonstruktion, die steil an der Rückwand des Clubs emporführte. Sie endete hoch oben, weit über den Köpfen der tanzenden Menge, vor einer schweren, dunklen Tür, die wie ein Wächter in einer Nische thronte. Ein Büro? Ein VIP-Bereich? Ein Ort der völligen Abgeschiedenheit? Der Südländer zog Jenny hinter sich her, ihre Stöckelschuhe klackerten auf den Metallstufen. Sie sah nicht zurück. Ihr schwarzes Kleid leuchtete kurz im Streiflicht, dann verschwanden sie im Schatten der oberen Plattform.
    
    Während ich weiter floh brach der eiskalte Schweiß aus jeder meiner
    
    Poren, vermischte sich mit dem klebrigen Club Dunst auf meiner Haut. Hinter mir, nur wenige Meter entfernt, hörte ich das dumpfe Poltern schwerer Stiefel auf der Metalltreppe. Sie waren auf meiner Spur. Der Russe und der Schwarze wie zwei wandelnde Panzer, deren bloße Anwesenheit die Luft zum Beben brachte. Meine Flucht nach unten in einen schmalen Korridor war purer
    
    Überlebensinstinkt. Statt auf offener Tanzfläche zu "sterben", hatte ich mich in einen schmalen, mit leeren Kartons und Putzeimern verstellten Korridor gestürzt. Der Gestank nach abgestandenem Bier
    
    und Desinfektion brannte in meiner Nase.
    
    Ein Blick zurück: Zwei Schattenkoloße tauchten oben am Treppenkopf auf,
    
    ihre Silhouetten schnitten sich scharf gegen das flackernde Clublicht. Keine Zeit zu verlieren. Ich duckte mich hinter einen ...
    ... überquellenden Pappkarton
    
    voller zerknüllter Plastikbecher. *Denk, Maik, denk nach!*
    
    Direkt neben mir stand ein großer, rot lackierter Metallpapierkorb. Eine idiotische Idee schoss mir durch den Kopf - zu albern, um nicht zu funktionieren. Mit einem Ruck kippte ich ihn um. Ein Tsunami aus klebrigen Bechern, Flaschen und Essensresten ergoss sich über den schmalen Durchgang. Sekunden später hörte ich ein markerschütterndes Fluchen, gefolgt von einem dumpfen Aufschlag und metallischem Scheppern. Einer war tatsächlich ausgerutscht! Ein kurzes, triumphierendes Gefühl durchzuckte mich - bis ein wütender Schrei erklang und die Schritte des Zweiten schneller wurden. Ich raste weiter, mein Herz hämmerte wie ein Presslufthammer gegen die Rippen.
    
    Vor mir tauchte plötzlich ein Notausgang auf und rechts eine kleine Tür zu einer Abstellkammer und daneben hing ein Feuerlöscher.
    
    *Falle oder Rettung?*
    
    Ohne groß nachzudenken, riss ich ihn von der Halterung. Er war schwer, unhandlich - eine dumme Waffe. Ich öffnete den Notausgang und stellte es als Türhalter ab und stürzte mich in die Abstellkammer und schlug die Tür vor mir zu und hilt den Atem an.
    
    Doch als die beiden Verfolger in kurzen Abständen aus der Notfalltür hinaus stürmten und ich eine weile keine Schritte mehr hörte wagte ich mich hinaus und schloss wieder den Notfallausgang.
    
    Ich nutzte die Zeit, stolperte um die nächste Ecke aus dem Flur hinaus und sah sie: die schmale, schwarze Metalltreppe, die steil zum VIP-Bereich ...
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