1. Gefangen im Netz der Begierde 02


    Datum: 25.08.2026, Kategorien: Inzest / Tabu

    ... emporführte. Jennys Stöckelschuhe hatten hier eben noch geklackert. Da oben war sie. Mit dem Südländer. Die Vorstellung trieb mir neuen Schweiß auf die Stirn, diesmal heiß und eifersüchtig.
    
    Ich nahm die Stufen je zwei auf einmal, meine Lunge brannte. Unten im weißen Disconebel tobte die menge. Endlich oben angekommen, vor der massiven, schwarzen Metalltür, griff ich nach der Klinke. Verzweiflung machte sich in mir breit. Sie ließ sich nicht durchdrücken. Ein elektronisches
    
    Schloss. Daneben, fast unsichtbar in der dunklen Wand, ein kleines Bedienfeld mit einem winzigen Display und einem Nummernblock. Scheiße!
    
    Ich fluchte lautlos. Wie lautete der verdammte Code? Mein Blick flog panisch zurück die Treppe hinunter. Der weiße Nebel lichtete sich. Der Schwarze taumelte heraus, seine Augen funkelten mich wutentbrannt an. Und der Russe... er war schon halb oben! Sein kaltes, blaues Auge fixierte mich, mit einem spöttischen Grinsen auf den Lippen. Er hob drohend seine riesige Pranke.
    
    Da! Ich erinnerte mich. Jenny, auf der Tanzfläche..., als sie mit ihrem Finger auf mich gezeigt hatte. Ihre Finger. Sie hatte kein "V" für Victory gemacht. Nein! Ihre rechte Hand: Zeigefinger und Mittelfinger nach oben gestreckt -- es war eine 2 gewesen. Dann, kurz darauf,
    
    alle fünf Finger gespreizt - eine 5. Und dann, fast beiläufig, als sie ihr Haar zurückwarf: Daumen und Zeigefinger zu einem Kreis gekrümmt, die anderen drei gestreckt blieben... Nein! Nicht ein Kreis - Daumen und ...
    ... Zeigefinger zusammengeführt, wie die Ziffer 3, während Mittel-, Ring- und kleiner Finger abgespreizt blieben! Sie hatte nicht herumgealbert. Sie hatte mir den Code verraten. 2-5-3. Aber Warum?
    
    Egal. Meine Finger flogen über das Pad: Tipp. Tipp. Tipp. Ein leises,elektronisches,,BEEP".
    
    Ein surrendes Geräusch im Schloss folgte. Entsichert. Ich riss die schwere Tür auf, stürzte
    
    über die Schwelle - getrieben von einer Mischung aus Adrenalin und der entsetzlichen Angst vor dem, was mich drinnen erwarten würde. Wie sollte ich diesen muskelbepackten Südländer von meiner Tochter wegreißen? Eins gegen eins war Wahnsinn. Und wenn die anderen beiden Gorillas nachkamen? Sie kannten sicher auch den Code.
    
    Irgendwas wird mir schon einfallen, log ich mir vor, während Adrenalin und pure Panik meine Adern mit Feuer füllten. Hau ihn k.o., tritt ihn in die Eier, die deine Tochter gerade eben noch massiert hat, irgendwas... du bist ihr Vater, du MUSST sie vor diesen Tieren beschützen!
    
    Der Raum dahinter war in ein gedämpftes, rotes Neonlicht getaucht, das alles in unwirkliche Schatten tauchte. Der Lärm des Clubs war hier nur noch ein fernes, dumpfes Pochen. Der
    
    Geruch - schweres Parfüm, Schweiß und etwas Animalisches - lag in der Luft. Meine Augen brauchten einen Sekundenbruchteil, um sich anzupassen. Dann sah ich die Szenerie vor mir ausgebreitet. Und die Welt blieb für mich förmlich stehen.
    
    Mein Atem stockte. Ein ersticktes Keuchen entrang sich meiner Brust. Jeder Muskel in meinem ...
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