1. führt Tabubruch?... zu Dèjà-Vu?


    Datum: 05.09.2026, Kategorien: Schwanger,

    ... gehabt...
    
    NEIN! NEIN! Und nochmals NEIN! Ganz, ganz, ganz sicher NICHT SO!
    
    "Aber du wolltest doch auch eine Mutter werden?"
    
    Was sollte es nun bloß nochmals mit einer so lächerlich, feststellenden, dämlichen Frage an mich durch ihn bezwecken? Ob und mit wem ich
    
    (m)ein(e) Kind(er)
    
    bekommen wollte hatte zwischen uns beiden absolut keinen Platz. Und war auch noch nie ein ernstzunehmendes Thema gewesen.
    
    OK,
    
    wir hatten
    
    "schon übereinstimmend"
    
    gefickt!
    
    ABER
    
    Bloß gefickt! Freilich nicht bloß ein einziges Mal nur. Aber doch nicht deswegen um dabei auch gleich ein Kind zu machen?! Sex sollte bloß unser beider Befriedigung dienen. Und dann waren wir ja auch noch immer Chef und Angestellte bzw. Auszubildende, ganz gewiss aber nicht ein Liebespaar! Auch wenn wir uns freilich schon sehr nahe gekommen waren. Weit mehr als dies gut gewesen war.
    
    JETZT
    
    war auf einmal dann doch alles wieder ganz anders.
    
    Tobias machte freilich weiter Druck. Wollte mich nötigen dass ich nun
    
    SEIN
    
    Kind natürlich austrage. Niemand, kein Arzt würde an mir einen Abbruch sogleich vornehmem, wenn denn nicht auch er als der leibliche Vater dem auch zustimmte. Und außerdem würde er mich natürlich als
    
    "SEINE"
    
    Schwangere weiterhin auch selbstverständlich ficken wollen. Darauf hätte er natürlich sein
    
    "verbrieftes"
    
    Recht. Aha, daher wehte also jene steife Brise. Wieder wurde man als eine Frau auf dieses rein biologische
    
    "einfach zu funktionieren ...
    ... müssen"
    
    reduziert.
    
    Aussichtslos, irgendwie down, auch resignierend sah ich mich nun bereits mit (m)einem langsam, unausweichlich anwachsenden Babybauch total allein gelassen...
    
    Ich MUSS nun also (s)ein Kind bekommen!
    
    Sollte ich wirklich? Wollte ich es wirklich? Oder sollte ich es doch nicht? Sollte ich doch? Sollte ich nicht? ,...
    
    mich begann mein Gewissen schwer zu plagen. Bloß weil auch mir
    
    JETZT
    
    klar wurde, diese biologische Bestimmung sei mir natürlich schon immerfort auch zugedacht....
    
    In der Tat musste ich bald feststellen, für Frauen ist es trotz Fristenlösung, dann doch nicht ganz so einfach
    
    SCHNELL
    
    einen Abbruch auch durchführen lassen zu dürfen. Selbstbestimmung über seinen eigenen Körper ist wie sich zeigen sollte, noch lange nicht in unserer Gesellschaft angekommen. Hürden welche erst mal überwunden werden müssten. Pille danach hätte sowieso nie für mich einen Sinn gehabt. Alles doch längst viel, viel zu spät. Diese wäre auch nicht einfach so im Supermarkt zu bekommen gewesen....
    
    Das Gewissen plagte und nagte weiter sehr:
    
    Sollte ich? Sollte ich doch nicht? Sollte ich doch? Nicht? ......
    
    Letztlich traf ich meine Entscheidung!
    
    Alleine!
    
    Als selbstbestimmte Frau war für mich immer klar gewesen, niemand wird je mehr über mich und meinen Körper dauerhaft bestimmen dürfen. Doch so einfach war das
    
    ALLES
    
    nun ja nicht mehr gewesen. Es war doch wirklich auch
    
    SEIN
    
    Kind welches nun in mir wächst. Auch das Kind von Tobias....Und nun würde ...
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