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Anschluss unter dieser Nummer
Datum: 12.09.2026, Kategorien: Reif
... blödsinnigen Geschichte ... dass du mir die Telefonzelle gezeigt hast und ich die Nummer und den Spruch übermalen konnte ... und auch für das tolle Essen ..., danke Thomas!" Instinktiv, oder ganz aus dem Unterbewusstsein heraus, hatte ich zum Schluss meines Dankes-Marathons nach einer Hand von ihm gegriffen: „Thomas, möchtest du mit zu mir nach Hause kommen?" Über diese Frage hatte ich nicht im Geringsten nachgedacht, sie war mir genauso unbedacht herausgerutscht, wie der Griff nach seiner Hand eben geschehen war. Thomas sah mich überrascht an. „Dein Ernst, wirklich?" Wieder nickte, „Ja ...", sagte ich leise. Als meine nächste Arbeitswoche nach dieser denkwürdigen Begegnung mit meiner Cafébekanntschaft, die dann auch noch in meinem Bett geendet hatte, verstrichen war, erwartete mich eine Überraschung. Am Freitagabend, ich hatte es mir gerade nach einer anstrengenden Woche auf dem Sofa gemütlich gemacht, hatte gerade mit einem neuen Buch angefangen, als es an der Tür klingelte. Mein erster Gedanke, meine erste Sorge, war, dass mein Ex mal wieder vor der Tür stand und ein weiteres Versöhnungsgespräch führen wollte. Ich warf, nach beiden Seiten, einen vorsichtigen Blick aus dem Fenster, konnte aber seinen Wagen nicht sehen, also öffnete ich die Wohnungstür und betätigte die Taste für die Öffnung der Haustür. „Fleurop!", rief eine freundliche Stimme. Ich eilte die Treppenstufen herab und stand vor einem freudig strahlenden Boten, der mir einen verpackten und vermutlich ...
... recht üppigen Blumenstrauß überreichte sowie einen Briefumschlag. „Sind Sie Susanne ...?" „Ja! Danke sehr!", sagte ich hastig, ergriff den Strauß und eilte damit zurück in meine Wohnung, komplett überrascht. Ich entfernte das Papier, mit dem der Strauß verpackt war, und erblickte einen großen, schönen Strauß mit lauter sommerlichen Blumen. Wow, ich steckte den herrlichen Strauß in eine Vase, stellte beides zusammen auf einen kleinen Tisch in meinem kleinen Wohnzimmer und öffnete neugierig den Umschlag. „Danke für den schönen Tag. Ich würde dich gerne wiedersehen ... Thomas", dann folgte noch eine lokale Telefonnummer. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet, war offenbar unterschwellig davon ausgegangen, dass der „besondere Tag" etwas Einmaliges gewesen war. Ich überlegte kurz, und so spontan wie ich damals entschieden hatte, das Café zu betreten, stöpselte ich das Telefon ein und wählte die angegebene Nummer. Schon nach dem dritten Klingeln nahm jemand ab, „Hallo?" „Hallo ... bist du es, Thomas?" „Ja, hallo Susanne ... schön, dass du dich meldest!" „Oh, äh, ja ... äh danke für die schönen, tollen Blumen!" „Hast du Hunger?" Ich war etwas irritiert. „Hast du schon gegessen?" „Nein ... äh ich war gerade am Lesen, hätte mir später etwas gemacht ...". „Hast du Lust, mit mir zu essen, im gleichen Lokal bei dir um Ecke?" „Oh, äh Thomas gerne ..." „In einer halben Stunde?" „Oh, ja ... gerne!" „Dann treffen wir uns dort ..." „Aber dieses Mal lade ich dich ein!" „Umso besser, bis ...