-
Venus und Adonis
Datum: 17.09.2026, Kategorien: Verführung
... Wollust hinab, fernab aller Sorgen und Zwietracht. Vulkan entgingen die regelmäßigen abendlichen Abwesenheiten seiner Venus nicht. Doch es war ein unscheinbarer Hinweis, der ihm die Gewissheit über den Grund ihrer Ausflüge brachte. Eines Tages bemerkte er eine der seltenen Blumen in Venus" Haar, die nur in jenem abgelegenen Garten der Götterpaläste wuchs. Diese Blume, ein Symbol der heimlichen Liebe, war der entscheidende Fingerzeig, dass etwas im Verborgenen geschah. Eifersucht und Besitzstandsdenken brodelten in ihm auf. Kraft seiner meisterhaft beherrschten Schmiedekünste fertigte er ein nahezu unsichtbares Netz aus feinster Metallfaser, stark genug, um selbst die mächtigsten Götter zu fesseln, und legte es in der Liebeslaube des geheimen Gartens aus, um die Turteltauben dingfest zu machen. Als die beiden Liebenden am folgenden Abend abermals in einer leidenschaftlichen Umarmung versanken, umschloss sie das Netz zunächst ganz sacht. Venus konnte ihre Arme nicht bewegen, die Ursache konnte sie nicht entdecken, aber ihre Lust steigerte sich, hatte doch Mars alle Freiheit über sie zu verfügen. Sie nahm ihre Beine in die Luft, streckte sie weit auseinander, um Mars tief in ihren Körper gleiten zu lassen. Sie stieß mit den Fersen in seine Lenden und rief im Taumel ihrer ansteigenden Lust: "Mars, nimm mich so fest, wie Du mich noch nie genommen hast." Angespornt von Venus" Rufen bemühte er alle Reserven, die er aufzubringen vermochte. Venus war ein zartes Wesen, ...
... aber im Rausch der Gefühle, da wurde sie zur Löwin und Mars musste zusehen, wie er sie bändigen und zugleich befriedigen konnte. Feste Lendenstöße in ihr Muschelchen erfüllten sie mit Schauern der Lust und Wonne. Nun spürte auch Mars, wie eines seiner Beine plötzlich an Beweglichkeit verlor, er dachte, es war Venus, die ihren Schenkel über seine Kniekehle gelegt hätte, denn er wusste über die Kräfte, die ihr im Liebesspiel wuchsen, dafür begehrte er sie. Mit letzter Potenz pumpte er im Taumel der Leidenschaft seinen göttlichen Samen tief in ihr himmlisches Döschen. Venus spürte, wie sein reichlich gespendeter Saft übersprudelte, und sie erreichte ebenfalls den Gipfel des Olymps, den Gipfel der Glückseligkeit. Sie liebte es, wenn Männer, die ihr nicht widerstehen konnten, ihr den Saft des Lebens schenkten. Sie wusste, kein Mann konnte ihr ein Schauspiel darbieten, das Vergießen der Frucht seiner Lenden war immer echt, kein Mann konnte hier etwas vortäuschen. Seine Hingebung war unverfälscht. Nun konnten sie sich gar nicht mehr regen. Venus kämpfte verzweifelt gegen die unsichtbaren Bänder an: "Irgendetwas hält uns fest, aber ich kann nichts erkennen", rief sie. Jede Bewegung verstärkte den Zug der ehernen Fessel, das Netz zog sich enger um ihre nackten Körper. Sie waren in ihrer Umarmung gefangen. Schweißperlen bildeten sich auf Mars" Stirn, und Venus" Augen spiegelten eine Mischung aus Angst und Verzweiflung wider. Sie konnten das Netz nicht sehen, aber das metallische ...