-
Megan - Unter Palmen
Datum: 21.09.2026, Kategorien: Transgender,
... Alejandro, eingewickelt in einen rosafarbenen Bademantel, der aus meiner Dusche stammte und auf seiner sonnengebräunten Haut fast unanständig wirkte. Seine nackten Beine blitzten darunter hervor, jedes Mal, wenn er sich einen neuen Löffel Joghurt nahm - und offen gestanden hätte ich drauf schwören können, dass ermein Höschen drunter trug. Sein leicht verlegenes Lächeln machte es nur noch interessanter. Rechts: Ashley, perfekt geschminkt, als würde sie gleich zum Vogue-Cover-Shooting abgeholt werden, statt zum zweiten Kaffee. Lippen in einem Rotton, der eindeutig nicht für Frühstückseier gedacht war, und ein luftiges Kleid, das „Ich habe heute noch Sex in drei verschiedenen Locations" schrie. Und dann war da diese neue Figur: Vickie. Rothaarig, kurze, feuchte Strähnen noch vom Duschen, ein knappes Top, Jeansshorts, Flipflops - die absolute „Ich bin nur zufällig so heiß"-Ausstrahlung. Sie roch nach Salzluft und einem Kokos-Duschgel, das mich innerlich sofort an Strände, nasse Haut und das Gefühl erinnerte, dass Sand an den falschen Stellen auch seinen Reiz haben kann. „Vickie aus Dänemark", stellte Ashley sie beiläufig vor, als hätte sie sie nicht erst letzte Nacht nach der Wohltätigkeitsveranstaltung mitgenommen. Also im Grunde das gleiche Spiel wie bei mir und Alejandro - nur dass Ashley nicht mal so tat, als ginge es um Romantik. Während Magdalena, unsere polnische Haushälterin, die Frühstücksplatte abstellte, verschwand sie zusammen mit dem Gärtner ins ...
... Haus. Ich weiß, was du jetzt denkst:Was zum Teufel macht ein Gärtner IM Haus? Antwort: Höchstwahrscheinlich Magdalena Feuchtbiotop bewässern. Beide waren über sechzig - und ich schwöre, ich gönnte ihnen jedes einzelne Stöhnen. Mit zunehmendem Alter sinkt die Hemmschwelle, und ganz ehrlich: Vielleicht ist das sogar der wahre Jungbrunnen. Jose hatte heute frei, also lief Stephanie herum - professionell, diskret, anthrazitfarbener Anzug, Knopf im Ohr. Solch eine Frau, bei der du dir nie sicher bist, ob sie gleich deinen Espresso bringt oder dir den Arm bricht, weil du etwas Falsches gesagt hast. „Deine Mutter kommt heute Abend aus Tokio zurück", sagte Ashley, während sie mir einen Kuss auf die Wange drückte. „Ich werde die Woche mit Vickie verbringen und ihr die Insel zeigen." Klar.Insel zeigen. Ashley benutzte das Wort „zeigen" gerne, wenn es eigentlich „abschleppen, ausziehen, mehrmals durchvögeln" bedeutete. „Wolltest du nicht gestern Nacht noch vorbeischauen?", fragte ich mit einem süffisanten Grinsen. „Liebes, Vickie und ich haben euch gesehen - und gehört", lachte Ashley, „aber ihr wart so beschäftigt, dass ihr uns nicht mal bemerkt hättet. War's wenigstens schön?" Das Rot in Alejandros Gesicht war ein Kunstwerk. Vor allem, weil es so herrlich mit dem Pink seines Bademantels harmonierte. „Ähm ...", machte er, und ich wusste, dass er genau jetzt am liebsten unter den Tisch gerutscht wäre. „Du brauchst dich nicht zu schämen", mischte sich Vickie ein, die ...