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Megan - Unter Palmen
Datum: 21.09.2026, Kategorien: Transgender,
... offensichtlich Spaß daran hatte, ihn ein wenig zu necken. „So ein hübscher Junge ... Da würd' ich mir auch gern mal den Hintern vergolden lassen." „Es war ... intensiv", sagte ich und biss in mein Croissant. Der Buttergeschmack und Alejandros verlegenes Zucken, als ich das Wort „intensiv" betonte, passten erschreckend gut zusammen. „Und ja - ich würde es sofort wieder tun." Ashley grinste so breit, dass ihre Lippen fast den Rand ihres Saftglases berührten. Ja, frischer Fruchtsaft zum Frühstück.Natürlich. „Teste ruhig alles aus, mein Schatz. Finde heraus, was dich glücklich macht." Vickie legte den Kopf schief. „Es gibt noch so viel, was du ausprobieren kannst. Ein Dreier zum Beispiel. Ich würd' mich sofort anbieten." Ich konnte nicht anders, als zurückzulächeln. „Ich behalte das im Hinterkopf." Mein Blick glitt dabei ganz unauffällig zu Alejandro, dessen Ohren inzwischen genauso rot waren wie sein Gesicht. Ashley wechselte das Thema, als würde sie nicht gerade einen sexuell aufgeladenen Handgranaten-Moment hinterlassen haben. „Deine Mutter hat für morgen Abend einen Tisch für euch drei reserviert. Sie freut sich, deinen ersten Freund kennenzulernen." „Du hast ihr von Alejandro erzählt?", fragte ich und schielte ihn an. „Ja, sicher", sagte Ashley unschuldig.Zu unschuldig. Ihr Grinsen war die Art, bei der man automatisch seine Kreditkartenabrechnung überprüfen möchte. „Also: Morgen Abend ordentliche Kleidung und gutes Benehmen." Ihre Hand legte sich ...
... warm auf meine. „Ich weiß, ihr habt nicht das beste Verhältnis ... aber sie liebt dich. Also sei bitte nett zu ihr." Ich starrte in mein Glas Orangensaft, während der Wind vom Meer kam und die Vorhänge hinter uns aufblähte. Scheiße. Ja. Ich werde mir Mühe geben. Kapitel 5 Das Restaurant lag so dekadent direkt am Wasser, dass man schon beim Ankommen das Gefühl hatte, die Kellner würden heimlich das Bankkonto der Gäste scannen, bevor sie den Champagner einschenkten. Weiße Tischdecken, Kerzen in hohen, schlanken Gläsern, die im warmen Abendwind flackerten, und dieses diskrete Murmeln der Reichen, die sich einreden, es sei „ganz entspannt hier". Gut, ich war nett gewesen, hatte mein Bestes gegeben. Ein Kleid, das für meine Verhältnisse fast schon brav war - tiefrot, schmal geschnitten, und nur so kurz, dass man es nicht als „anständig" verkaufen konnte. Mutter hatte es sogar gelobt.Das war schon verdächtig. Ich hatte mir ihre Geschichten aus den wirtschaftlichen Treffen angehört, brav genickt und artig „Oh" und „Aha" gesagt, wenn sie mal wieder von „neuem Wachstum" sprach, während sie ungerührt den besten Wolfsbarsch der Insel filetierte. Sie hatte mich sogar zwischendurch gelobt, dass ich mich so gut entwickelt hätte und von Tag zu Tag hübscher würde. Lustig. Sie konnte das gar nicht beurteilen - wir sahen uns höchstens alle paar Monate für ein oder zwei Tage. Alejandro dagegen ... ja, der hatte wieder einmal meinen Plan sabotiert. Ich hatte ihn gebeten - ...