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Megan - Unter Palmen
Datum: 21.09.2026, Kategorien: Transgender,
... erinnern, dass das Leben mehr ist als Klausuren und Bodyguards, die selbst vor der Aula Wache schoben. Ashley hatte mir den Trick mit Plugs damals empfohlen - Training, meinte sie, damit man nicht jedes Mal denkt, dass man beim Analverkehr von innen zerfetzt wird. Praktisch, und ein bisschen sexy. Apropos Ashley: Meine Tante entwickelte Gefühle. Und zwar für Vickie, unsere blondierte Wikinger-Importware. Aus zwei Wochen Urlaub wurde Dauerbesuch. Und plötzlich roch ein Gästezimmer nach Skandinavien und Sex. Magda, unsere Haushälterin, die sonst nur Paella und Gazpacho kannte, stand auf einmal in der Küche und brutzelte „stegt flæsk" oder andere dänische Mutanten-Gerichte. Sah komisch aus, schmeckte aber irgendwie geil. Und dann kam dieser Abend. Mutter hatte mal wieder den Turbo-Modus eingeschaltet: kurzer Stippvisite-Auftritt, eine Predigt über Disziplin und Effizienz, ein paar Küsse, ein Abflug. Typisch. Wir also - Alejandro, Ashley, Vickie und ich - zum fancy Essen nach Port Andratx. Sterne-Restaurant, Kellner mit Arschloch-Miene, Wein, der mehr kostete als mein komplettes Monatsbudget für Dessous. Ich war genervt, wie immer. Als wir zurückkamen, hätte ich mir gewünscht, dass wenigstens der Heimweg ein bisschen langweilig verläuft. Aber nein. Stattdessen: Blaulicht. Sirenen. Security, die aussah, als hätte sie zu viel „24" gesehen. Zwei Typen in Handschellen wurden abgeführt, als hätten sie gerade versucht, den heiligen Gral aus Mutters Weinkeller zu stehlen. Am ...
... Ende stellte sich heraus: Industriespionage. Irgendwelche Penner wollten Dokumente für die Konkurrenz mitgehenlassen. Mutter mal wieder Zielscheibe. Für mich war der Abend damit endgültig im Arsch. Aber gut, wenigstens hatten wir Drama gratis. Als wir vier endlich auf der Terrasse saßen, jeder mit einem Glas Schnaps in der Hand, die Leibwächter hellwach wie Rottweiler auf Speed, passierte das, was immer passiert, wenn die Spannung abfällt: Wir tranken, lachten - und fingen an, einander heißzumachen. Die Atmosphäre? Eine Mischung aus „Tatort Mallorca" und „Swingerclub light". Das Gelächter von Ashley, Vickies nervöse Blicke, Alejandros verschwitzter Kragen. Ich wusste, das endete nicht in Small Talk. Kapitel 7 Aber dass es so ausartete, hätte ich nicht mal im Fiebertraum erwartet. „Alejandro", hauchte Ashley, während sie ihn mit einem Blick fixierte, der eindeutig in der Kategorieteuflisch mit Garantie auf Sex einzuordnen war. Sie hatte schon dieses leicht beschwipste Funkeln in den Augen, das bei ihr immer bedeutete: Vorsicht, hier kommt gleich etwas Obszönes. „Megan hat mir erzählt, du trägst ihre Spitzenhöschen?" Autsch. Direkt ins Schwarze. Ohne Umweg. Ich notierte mir gedanklich, meiner Tante nie wieder ein Geheimnis anzuvertrauen. Nie. Wieder. Mein Freund tat mir plötzlich richtig leid. Na ja,fast. Denn ehrlich - dieses süße Tomatenrot in seinem Gesicht stand ihm pervers gut. „Echt?", kam es von der Seite, in Vickies herrlich scharfem Akzent. Ich ...