1. Ein Gülden Herz 06 - Lernen


    Datum: 05.10.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,

    ... Malereien darauf, über die er sanft mit der Hand strich, um sicher zu gehen, dass das nur Malereien wären. Von da ab hatte auch Emmi ihre Arbeit bei Fritz. Es war wie früher bei unserem Vater. Fritz und ich machten die Möbel, und Emmi bemalte sie. Wir arbeiteten hauptsächlich für Speck, Käse, Brot, oder ein paar Bretter, mit denen ich etwas bei Gunda bauen, oder reparieren sollte. Manchmal steckte er uns aber ein paar Kreuzer zu, die wir in einer kleinen Schatulle vor Gunda versteckten.
    
    Etwas vor Gunda verstecken? In ihrem eigenen Haus? Schnell stellten wir fest, dass sie von unserer Schatulle wusste. Nicht, dass sie uns das Geld genommen hätte, im Gegenteil, ab und zu waren ein paar Münzen mehr darin, als wir hineingelegt hatten.
    
    Gunda blieb dabei: "Geld verdirbt den Charakter.". Warum sie es uns trotzdem unterschob, fragten wir sie nie.
    
    Wir versteckten die Schatulle weiterhin. Dabei redeten wir uns ein, dass wir ihr damit den Anblick von Geld ersparen.
    
    Nochmal zurück zum Bett: Gunda hatte uns einen Platz im Anbau zugewiesen, und war damit einverstanden, dass ich schon vor dem Aufbau ein Regal davor baue So wurde aus dem einst offenen Anbau ein richtiges Nebenzimmer. Eine Tür durfte ich leider nicht einbauen, aber wir hatten so trotzdem unser eigenes, kleines Reich. Ein eigenes Zimmer für Emmi und mich - das hatten wir noch nicht einmal in der kleinen Hütte unserer Eltern.
    
    Und Gunda hatte dank des Regals noch mehr Platz für Bücher, Fläschchen und Tiegelchen. ...
    ... Außerdem war das andere Bett Gundas Krankenbett, falls sie mal einen komplizierteren Fall zur Pflege da hätte. Die sollten nicht unbedingt dabei zusehen, was Emmi und ich abends im Bett machten. Und an unserem ersten Abend in dem neuen Bett, machten wir viel darin.
    
    Diesen Abend werde ich so schnell nicht mehr vergessen, auch wenn noch viele davon folgten. Aber zum ersten Mal fühlten wir beide uns unbeobachtet in dem Haus und wir konnten unserer Liebe freien Lauf lassen.
    
    Seit wir in Gundas Haus gekommen waren, schliefen wir nur noch nackt, und Haut an Haut. Allerdings zogen wir uns meist erst unter der Bettdecke aus, und achteten darauf, dass wir mit der Bettdecke vor Gundas Blicken geschützt waren. Doch dieses Mal zog Emmi die Bettdecke vom Bett herunter und warf sie auf den Boden: "Heute Nacht möchte ich mich frei bewegen können.". Noch vor dem Bett stehend, zogen wir uns gegenseitig aus und küssten uns dabei leidenschaftlich. Wir küssten uns die ganze Zeit, und ließen auch nicht voneinander ab, als wir ins Bett stiegen und sich Emmi gleich auf den Rücken legte.
    
    Wir waren beide so sehr erregt, dass wir uns fest umarmten, während ich wie von selbst Emmis feuchten Eingang fand. Ich musste mich zurückhalten, nicht nur mit einem Ruck in sie einzudringen, sondern sie ganz langsam und genüsslich zu öffnen. Emmi selbst versuchte, mir entgegen zu drücken, doch ich hielt sie fest, dass sie keine andere Wahl hatte, als ungeduldig auf jeden einzelnen Fingerbreit zu warten. Das ...
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