1. Forschungsmission auf fernem Planet


    Datum: 05.10.2026, Kategorien: Inzest / Tabu

    ... seine Assistentin war. Familienmitglieder ohne Funktion hätten keine Chance gehabt. Die Corporation machte da keine Ausnahmen.
    
    Also flogen nur wir beide. Keine Mutter. Keine Onkel oder Tanten. Kein sonstiger Anhang. Nur Vater und Tochter -- und eine Fracht voller wissenschaftlicher Ausrüstung.
    
    Der Flug selbst war beinahe enttäuschend unspektakulär. Die intergalaktische Raumfahrt war im 24. Jahrhundert so alltäglich geworden wie früher Linienflüge auf der Erde. Startprozedur, Andocken an den Transitrahmen, Sprung durch das Faltraumgitter, Ausstieg im Zielsektor. Fertig.
    
    Als wir den Orbit des Planeten erreichten, lag er wie ein grüner, von Wolken umhüllter Edelstein unter uns. Mein Vater sprach in diesem Moment kein Wort -- und ich wusste, dass er innerlich schon bei seinen Probenahmeplänen war.
    
    Die Landung erfolgte in einer vorab kartierten Lichtung, tief im dichten, fremdartigen Dschungel. Dort errichteten wir innerhalb weniger Tage unsere Forschungsstation: ein Verbund aus modularen Wohn- und Laborcontainern, versiegelt gegen die Außenluft, aber mit großen Sichtfenstern in die Wildnis.
    
    Wir hatten allerlei Hightech-Equipment -- Atmosphärenanalysatoren, molekulare Scanner, autonome Drohnen, portable DNA-Synthesizer. Aber lebensnotwendige Ressourcen wie Nahrung, Wasser und Sauerstoff mussten wir selbst erzeugen. Das war Bedingung der Corporation: Wer forschen wollte, sollte autark sein.
    
    In den ersten Wochen ging es um den Aufbau. Energieversorgung sichern. ...
    ... Wasserfiltration testen. Kommunikationsboje im Orbit stationieren.
    
    Und dann kam der Alltag. Proben nehmen. Pflanzen sezieren. Tiere beobachten. Luftmoleküle analysieren.
    
    Monate würden wir hier verbringen, nur zu zweit, inmitten eines endlosen Meeres aus Blättern, Lianen und unbekannten Geräuschen. Für mich klang das nach Abenteuer. Für meinen Vater klang es nach Arbeit. Für uns beide war es -- auf unsere je eigene Weise -- perfekt.
    
    Mit der Zeit nahm unsere kleine Welt Form an. Die Infrastruktur wuchs, und Stück für Stück wurde das Leben erdähnlicher. Die Klimasteuerung hielt Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf einem angenehmen Niveau. Die Pflanzen in unseren Hydrokulturen sprossen. Wasser kam klar und kühl aus den Filtern, das Essen aus den Nährstoffreplikatoren schmeckte zwar synthetisch, aber man gewöhnte sich daran.
    
    Die Forschungsstation selbst war klinisch rein. Glatte Oberflächen, glänzendes Metall, blinkende Anzeigen. Alles wirkte so neu, dass man fast Hemmungen hatte, etwas fallen zu lassen. Gleichzeitig war es gemütlich -- auf eine sehr technologische, „saubere" Art. Der Blick durch die Fenster ins satte Grün des Dschungels machte es erträglich, dass sich drinnen alles nach Labor anfühlte.
    
    Bald kam der Alltag.
    
    Mein Vater verbrachte die meiste Zeit im Hauptlabor. Er analysierte Proben, ordnete Daten, schrieb Berichte an die Corporation. Er sprach nur, wenn er etwas erklären musste -- oder wenn ihn ein Fund besonders faszinierte.
    
    Ich war oft draußen ...
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