1. Lukretia - Akt 1


    Datum: 14.10.2026, Kategorien: CMNF

    ... Kaiserin gehorchten sie schließlich. Eine goldene Kette, Ringe und Ohrringe landeten in einem samtigen Beutel.
    
    Lukretia spürte den Verlust jedes Schmuckstücks wie einen kleinen Stich. Die Spannung in ihrer Brust wuchs, während ihr Verstand noch versuchte, die Situation zu begreifen. Hatte sie wirklich verstanden, worauf Hagen hinauswollte? Ihre Atmung ging flacher, und sie konnte nicht verhindern, dass ihr Körper auf das Unerwartete reagierte.
    
    "
    
    Nun bitte ich euch, der Kaiserin die Kleider abzunehmen
    
    ," fuhr Hagen fort, als sei dies das Normalste der Welt. Die Zofen starrten ihn entsetzt an.
    
    "
    
    Was ...?
    
    " flüsterte eine von ihnen, bevor sie verstummte, als Lukretia sie mit einem entschlossenen Blick ansah. Die Kaiserin selbst war überrascht, doch ihre Neugier und das wachsende Gefühl der Aufregung ließen sie schließlich nicken. "
    
    Tut, wie er sagt.
    
    "
    
    Mit zittrigen Händen begannen die Zofen, die aufwendigen Kleiderschichten zu lösen. Jedes Stück Stoff, das zu Boden fiel, fühlte sich an wie ein Schritt tiefer in eine fremde, neue Welt. Die Luft war kühl auf ihrer Haut, und die Blicke der Gardisten – die nun unverhohlen auf ihr ruhten – bohrten sich in sie.
    
    Die Zofen warfen den Männern böse Blicke zu, doch Lukretia ignorierte sie. Ihre Aufregung wuchs mit jedem Moment. Als schließlich auch das letzte Stück Stoff entfernt war, stand sie nackt vor den Augen der Anwesenden. Ihre Hände hielt sie zunächst schützend vor ihre Brüste, die Beine fest ...
    ... zusammengepresst. Doch allmählich ließ sie die Arme zögerlich sinken. Mit eingefahrenen Schultern begann sie, sich die Oberarme zu reiben, doch ihre Brustwarzen schienen an den Unterarmen, die ihnen die Sicht nahmen, vorbeischauen zu wollen, als ob auch sie die plötzliche Nacktheit und die kühle Luft intensiver spürten.
    
    "
    
    Flechtet ihr die Haare zu einem Bauernzopf
    
    ," befahl Hagen mit fester Stimme. Die Zofen gehorchten, wenn auch unsicher, und mit langsamen, zögernden Bewegungen. Das Flechten war ihnen ungewohnt, doch nach einer Weile fanden ihre Finger den Rhythmus und verfielen in die mechanische Routine, bis sich das lange, seidige Haar der Kaiserin in eine einfache, schlichte Frisur verwandelte.
    
    Lukretia spürte eine Welle von Erniedrigung, die sich mit einer leisen Erregung vermischte, als ihr Haar in diesen demütigen Bauernzopf geflochten wurde – ein klares Symbol des niederen Standes der Leibeigenen. Mit jedem Zug der Finger, die durch ihr Haar fuhren, verstärkte sich das Gefühl der Verwandlung, als ob ihre Identität sich langsam auflöste und sie in eine völlig neue Rolle gedrängt wurde. Es war eine unausweichliche und zugleich seltsam erregende Veränderung.
    
    Dann wandte er sich an die Gardisten. "
    
    Fesselt ihre Hände hinter ihrem Rücken.
    
    " Einer der Männer trat vor und griff nach ihren Handgelenken. Ein scharfer Ruck zog an ihren Schultern und ließ sie unwillkürlich ihre Brust nach vorne strecken, als sie die Schultern übermäßig zurücknahm. Hagen ...
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