1. Lukretia - Akt 1


    Datum: 14.10.2026, Kategorien: CMNF

    ... beobachtete mit Genugtuung diese ungewollte Inszenierung. Nervös rieb sie die Oberschenkel aneinander und warf einen Blick über die Schulter, um den Mann, der sie fesselte, im Auge zu behalten. Zitternd spürte sie schließlich, wie sich die Fesseln fest um ihre Handgelenke schlossen.
    
    Hagen ließ Lukretia etwas Zeit und beobachtete ihre Körperhaltung, während sie sich in die neue Situation einfügte. Ruhig stand sie da und starrte auf einen undefinierten Punkt im Wald. Ihre Blässe bildete einen Kontrast zu den buschigen, grünen Farben der Bäume. Tief atmete sie die warme Brise des sommerlichen Morgens ein. Ihr Brustkorb hob und senkte sich, erfüllt von den Erwartungen dieses aufregenden Abenteuers. Die Blicke der Männer, das spürbare Verlangen, streichelten ihre Wahrnehmung und drangen in ihr Bewusstsein. Sie fühlte sich begehrt und dennoch ... sicher ... behütet. Was würde dieser Tag noch bringen?
    
    Entsetzt konnten die Zofen ihre Blicke nicht von ihrer Herrin abwenden. Natürlich wussten sie, was sich gerade abspielte. Doch es war ... anders, als sie es sich vorgestellt hatten – überraschend und verwirrend zugleich. Sie begannen erst jetzt, sich langsam in die Situation einzufinden. Waren sie bestürzt? Schaudernd? Erschrocken? Oder war es vielleicht sogar Neid, der sich leise in ihre Gedanken schlich?
    
    Lukretia hatte die wahre Natur des "Urlaubs" erfasst, den ihr Intendant für sie geplant hatte – eine Auszeit von ihrer Macht und Verantwortung, ein Abtauchen in eine völlig ...
    ... andere Welt. Intensives Entspannen? Konnte man es so nennen?
    
    Als Hagen mit den Fingern schnippte, wurde Lukretia von vier Männern umringt. Einer zog ihr die Handgelenke vorsichtig nach oben, sodass sie eine leichte Strappado-Position einnehmen musste. Seitlich von ihr legten zwei Gardisten die Hände auf ihren Rücken und widmeten sich einfühlsam und stufenweise ihren Brüsten. Zuerst streichelten sie leicht, dann folgte ein moderat forderndes Kneten. Dabei drückten, zogen und quetschten sie zärtlich ihre Brustwarzenvorhöfe.
    
    Den Kopf in den Nacken geworfen, öffnete Lukretia schwer atmend den Mund und schloss die Augen. Diese Massage hatte es in sich. Ihre belasteten Sehnen versorgten sie mit einem süßen Schmerz, während die erniedrigende Haltung ihre Fantasie befeuerte. Und dann war da noch das Ziehen ... ja, das Ziehen. Und erst das leichte Quetschen. Lukretia formte mit ihren Lippen ein rundes "O". Sie kannte diese Position bisher nur aus den Beschreibungen ihrer Zofen, wenn sie sich gemeinsam einen Damenabend gegönnt hatten. Sich nun selbst in dieser Stellung zu befinden, hatte eine völlig andere Intensität. In den Geschichten würde sich jetzt ein Mann hinter sie stellen und ... Ein lautes Klatschen unterbrach ihre Gedanken.
    
    Es war vor allem laut, begleitet von einem leichten Brennen auf ihrem Hinterteil. Doch sie empfand keinen Schmerz – zumindest nicht so, wie man Schmerz normalerweise wahrnimmt. Mit jedem weiteren Schlag spürte sie, wie die Verantwortung von ihr ...
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