1. Blind Dates


    Datum: 16.10.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... noch in mir zu fühlen." In dem Moment drang ein weiterer kleiner Schwall heraus. Sie musste auflachen: „Welches Handtuch konnte ich nochmal nehmen, sagtest du?"
    
    Er gab ihr eines und nachdem sie sich mit Papiertüchern nochmal abgewischt hatte, breitete sie das Handtuch unter sich aus und legte sich auf das Bett. Dorian hatte sich seine Unterhose wieder hochgezogen und die japanische Jacke dafür aus. Sie kuschelten stumm noch eine Weile, bevor zuerst sie, dann er duschen ging. Keiner von beiden hatte noch Interesse daran gehabt, jetzt noch auf das Fest zu gehen.
    
    Keiner von beiden hatte die Fragen ausgesprochen, die ihnen auf der Seele brannten.
    
    Offene Worte
    
    Die nächsten Tage vergingen bemerkenswert unaufgeregt: Fiona fand sich mehr und mehr in ihr Studium ein, Dorian beendete seine Hausarbeit und begann mit dem startenden Semester auch wieder in die Uni zu gehen. Es war vermutlich das letzte Semester für ihn, wenn er die Master-Anforderungen alle erfüllte. Dann wäre die große Frage, wohin er gehen würde oder ob er in Hamburg eine Arbeit finden könnte.
    
    Aber das waren für ihn gerade teilweise nur Nebensächlichkeiten. Er fragte sich, während er eigentlich einer Vorlesung zuhören sollte, was er wirklich für ein Mensch war. Er war ein ‚Guter', hatte er immer gedacht. Er war rücksichtsvoll, nett, höflich, verständnisvoll. Aber dann...hatte er Fiona dazu gebracht, sich das Poloch lecken zu lassen. Bei der gleichen Gelegenheit hatte er ihren Rock oder Gürtel, wie ...
    ... auch immer man es nennen wollte, zerschnitten und sie auf dem Balkon gevögelt. Das war alles nicht das, was er als nett und gut bezeichnen würde. Andererseits schien es ihr zu gefallen und er merkte, dass er bei dem Gedanken daran, was er mit ihr gemacht hatte, wieder steif wurde. Sie hatten allerdings nicht mehr darüber geredet, ob das alles okay war für sie und ihn. Konnte er so weitermachen oder nutzte er sie aus? Sie würden irgendwann ein Gespräch führen müssen.
    
    Fiona saß auch an der Uni und bekam ähnlich wenig vom Gesagten mit, wie Dorian. Seit Tagen geisterte immer wieder die Szenen in ihrem Kopf, was Dorian mit ihr gemacht hatte und wie hart sie teilweise dadurch gekommen war. Ja, der normale Sex war immer noch schön, sie brauchte auch den. Aber sie merkte, dass ihre unerwartete Hälfte, dieses dunklere Begehren in ihr, wieder stärker wurde. Ihre Hand fuhr zwischen ihre Beine, als sie daran dachte, wie herrisch er gewesen war und wie gefährlich und geil sich der Stahl seines Schwertes auf ihrem Rücken angefühlt hatte. Sie zwang sich, ihre Hand wieder auf den Tisch zu legen und nicht mehr daran zu denken... wie er ihr Poloch geleckt hatte. Verdammt! Ihr Kopf gab keine Ruhe. Oder wie er sie...nun ja, wenn sie ehrlich war, müsste sie sagen, „gefickt" hat, während sie gezwungen war, dem Umzug zuzuschauen und zu winken.
    
    Sie stand auf, ging auf die Toilette und pinkelte kurz, nur um danach mit Toilettenpapier sich sauber zu machen und ebenso die aufkommende Feuchtigkeit ...
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