1. La Feuille de Rose II


    Datum: 29.10.2026, Kategorien: Fetisch

    ... verschieben. Eigentlich musste ich zwei Prüfungen absolvieren, gewissermaßen. Denn ich hatte Gerard ja versprochen, ihm über die Villa und meinen Aufenthalt dort reinen Wein einzuschenken.
    
    Mir war in einem unbedachten Moment herausgerutscht, dass meine Prüfung in La Feuille de Rose bevorstand, und seitdem wollte er bei jedem Rendezvous wissen, in welchem Fach oder wobei überhaupt ich denn geprüft werden würde. Ein wenig hatte ich ihn noch hinhalten können, aber er war hartnäckig und pochte auf das Versprechen, dass ich ihm gegeben hatte.
    
    Meine Prüfung sollte wie die von Luisa gegen Abend stattfinden. Man gab mir ab dem Nachmittag frei, zur Vorbereitung; alles folgte hier der Tradition.
    
    Natürlich trieb es mich wieder in den Garten, wo mein dauerpotenter Gärtner sich sofort mit mir ins Innere der Buschinsel verzog. Wir vögelten, ich leckte ihm Arsch und die Füße, was mir als Abhärtung geeignet erschien und der gutmütige Gerard sich gefallen ließ. Kaum wollte er wieder an, diesmal mit Besuch meiner Hinterpforte, hielt ich ihn zurück. Ich wollte es hinter mich bringen und mit ihm reden.
    
    „Gerard, hör mir zu", fing ich an. „Du wolltest wissen, was wir im Haus so treiben, und woher die Gerüchte über lesbischen Sex oder was auch immer vielleicht kommen könnten. Über unser abartiges Treiben."
    
    „Ja genau, mon amie. Und du wolltest es mir heute sagen, mein kleines Ferkel!"
    
    „Richtig", bestätigte ich und atmete noch einmal tief durch. „Weißt du, wir machen da im Haus ...
    ... tatsächlich versaute Dinge! Die wenigsten Menschen würden uns verstehen, deshalb halten wir es geheim. Und wenn ich es dir sage, habe ich Angst, dass du... weggehst. Mich nicht mehr sehen willst. Du wirst denken, ich wäre krank im Kopf!"
    
    „Warum? Isst du kleine Kinder? Betest du Satan an?"
    
    Ich musste spontan lachen.
    
    „Nein, nein, mein Lieber! Wir machen nichts Verbotenes. Nur wirklich Versautes. Wir... essen Scheiße!"
    
    Er sah mich reichlich verständnislos an.
    
    „Ihr macht was?"
    
    „Wir -- und ja, auch ich, Gerard -- wir essen Kacke. Die Madames in der Villa machen einen Haufen... direkt in den Mund der jungen Frauen! Und die essen die Kacke dann. Und ich... ich muss nachher eine Prüfung machen, dass ich meiner Ausbilderin, direkt nachdem sie geschissen hat, den Hintern sauberlecke. Also: ich esse noch keinen Haufen, so weit bin ich nicht. Aber ich lecke den dreckigen Arsch meiner Madame sauber. Verstehst du?"
    
    Er blies die Backen auf und sah nicht sehr intelligent aus, jedenfalls für einen Moment.
    
    „Deshalb leckst du auch so gern meinen Hintern? Weil... Die Prüfung... macht dir das Spaß?"
    
    Ich war halbwegs erleichtert, weil er nicht aufstand und wegrannte, sogar mitdachte. Und seine großen Augen rührten mich.
    
    „Es ist... ich weiß es gar nicht, Gerard. Ich mache es aber. Und ich kann dir nicht sagen warum."
    
    Ich versuchte ihn zu küssen, und weil mir das gelang, weil er nicht wegzog, war ich noch ein wenig mehr erleichtert.
    
    „Ich kam hierher, nach Frankreich, ...
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