1. Feierabendfantasien: Die Lust, die ich nicht stoppen konnte


    Datum: 02.11.2026, Kategorien: Sex bei der Arbeit,

    ... versteckten Absichten. Aber warum sprach er dann Michael an? Warum hatte er es überhaupt erwähnt?
    
    Ich sah ihn an, versuchte, in seinem Gesicht zu lesen, doch er wirkte völlig ruhig, fast gelassen. Sein Blick war fest, aber nicht aufdringlich, als ob er darauf wartete, dass ich meine eigenen Schlüsse zog.
    
    Vielleicht war es die Art, wie er mich ansah - so direkt, so unerschütterlich - die mich daran zweifeln ließ, dass er mich nur aus irgendeiner Empfehlung heraus hierhergebracht hatte. Aber die Frage blieb. Und sie brannte in mir, je länger ich darüber nachdachte.
    
    Salim bestellte noch eine Runde, und ich ließ es zu. Der Weißwein floss leicht hinunter, und mit jedem Glas fühlte ich mich etwas entspannter, aber auch aufgewühlter. Die anfängliche Anspannung schien sich aufzulösen, doch mit ihr kam eine neue Art von Nervosität, die ich nicht ganz kontrollieren konnte.
    
    Er sprach über alles Mögliche - seine Arbeit, Ghana, seine Familie. Seine Stimme war tief und gleichmäßig, und obwohl ich mich bemühte, mich auf die Worte zu konzentrieren, war es schwierig, nicht einfach von seiner Präsenz abgelenkt zu werden.
    
    "Noch einen?" fragte er nach dem dritten Glas, sein Grinsen jetzt ein wenig schief, seine Augen glänzend.
    
    "Warum nicht?" antwortete ich, spürte bereits, wie der Alkohol mir die Hemmungen nahm.
    
    Die Drinks kamen, diesmal etwas Stärkeres. Ich wusste nicht, ob es eine gute Idee war, ließ mich aber darauf ein. Der Raum um uns herum wurde wärmer, ...
    ... verschwommener, während wir weiter redeten und lachten. Salim lehnte sich näher zu mir, sein Arm lag jetzt entspannt über die Rücklehne des Sofas, fast so, als wäre es das Natürlichste der Welt, dass seine Hand jetzt dicht an meiner Schulter ruhte.
    
    "Du kannst wirklich trinken," bemerkte er mit einem schiefen Lächeln, als ich mein Glas wieder ansetzte.
    
    "Ich will dich ja nicht enttäuschen," gab ich zurück, meine Stimme leicht lallend, aber mit genug Schärfe, um ihn zum Lachen zu bringen. Mit jedem Glas wurden wir lockerer, unsere Gespräche freier. Irgendwann sprach er über Beziehungen, seine letzte Freundin, und ich erzählte von meinen chaotischen Versuchen, mein eigenes Leben zu sortieren. Die Distanz zwischen uns wurde immer kleiner, und ich spürte, wie sein Knie leicht gegen meines drückte, ob zufällig oder absichtlich, wusste ich nicht. Die Musik im Hintergrund war gedämpfter geworden, oder vielleicht nahm ich sie einfach nicht mehr so wahr. Alles, was zählte, war der Alkohol, der durch meine Adern rauschte, und Salim, der jetzt so nah war, dass ich sein Parfum mit jedem Atemzug einfangen konnte.
    
    Salim lehnte sich zurück, sein Drink fast leer, und sah mich mit diesem leichten Grinsen an, das ihn so selbstsicher wirken ließ. "Du weißt schon, dass ich merke, wie du mich ansiehst, oder?" fragte er plötzlich, seine Stimme tief und ruhig, aber mit diesem spielerischen Unterton, der jede Bemerkung von ihm wie eine Herausforderung wirken ließ.
    
    Ich hob eine Augenbraue, nahm einen ...
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